Stötten
«Ohne Zeitung eine Katastrophe»

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Am Stammtisch wird stets ein offenes Wort gepflegt. Die Atmosphäre ist freundschaftlich, die Informationen, die dort verbreitet werden, sind brandaktuell. Der AZ-Leserstammtisch in Stötten bildete da keine Ausnahme. Der marode Zustand der Turnhalle war ebenso Gegenstand des Gesprächs, zu dem Bürgermeister Joachim Ernst Stellung beziehen musste, wie der geplante Übungsplatz des Sportvereins, die Ortsumfahrung von Steinbach oder die von einer Initiative aus Rieder gewünschte Ableitung über Burk, um sich selbst von einem Teil des Verkehrs zu befreien (Berichte dazu folgen).

Die Allgäuer Zeitung selbst war an diesem Abend im Schützenstüble im Vereinsheim «D Post» mit den Redakteuren Reinhold Löchle, dem Leiter der Lokalredaktion Marktoberdorf, seinem Stellvertreter Vitalis Held sowie mit Andreas Filke vertreten. Anne Kommeter als Teamleiterin Anzeigenverkauf in Marktoberdorf und Sieglinde Unkel vom Vertrieb komplettierten die Runde.

Einer der Hauptkritikpunkte war die Serviceseite. Die Termine seien unübersichtlich. «Das, was in Stötten los ist, gehört unter Stötten rein», formulierte es Josef Hengge. Auch Erwin Hindelang stellte fest: «Vorher war es viel besser.» Löchle erläuterte die Gründe, die zur Umstellung geführt haben.

Ohne Werbung viel teurer

Auch die Fülle der Beilagen missfiel. Gerade die Beilagen seien aber immer häufiger der Wunsch der Unternehmen, erklärte Anne Kommeter und machte klar: «Ohne Werbung kostet die Zeitung das Dreifache.» Viele Leser warteten auf die Werbung, um sich über die Angebote zu informieren. Ferner wurden die Anzeigenpreise kritisiert. Das betraf Todesanzeigen ebenso wie die Inserate von Geschäftskunden. Hindelang, Vorsitzender des Bunds der Selbstständigen, empfahl, die Preise zu senken und so den Umsatz zu steigern, «das hilft uns Gewerbetreibenden». Auch dazu bezog Kommeter Stellung.

Stöttens Bürgermeister Ernst störte sich «manchmal» an den Überschriften über Berichten aus dem Gemeinderat. Löchle erklärte, wie Schlagzeilen zustande kommen und welchen Platzzwängen der Redakteur unterworfen sei: «Irgendwann ist die Zeile zu Ende.» Trotz mancher Kritik gab es viel Lob für die AZ. «Für mindestens 90 Prozent der Leser ist es eine Katastrophe, wenn keine Zeitung da ist», gab Richard Sirch Einblick auch in sein Gefühlsleben, wenn ihm jemand die AZ vom Frühstückstisch weggeschnappt hat. Dabei wurde die pünktliche und zuverlässige Berichterstattung gewürdigt.

Viel Lob für die Zusteller

Uneingeschränkten Dank erhielten die Zusteller in Stötten. «Die sind super und ganz zuverlässig», stellte Sigrid Kraus unter dem Applaus der Anwesenden heraus, «das könnt Ihr ruhig schreiben». Was hiermit geschehen ist.

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