Wolfertschwenden
Offene Wertung

Zwei Tage lang fanden im Vorfeld des 49. Bezirksmusikfestes in Wolfertschwenden die Blasmusik-Wertungsspiele des Allgäu-Schwäbischen-Musikbundes im Bezirk VI statt. Dabei fanden die teilnehmenden 27 Musikkapellen von der Grund- bis zur Höchststufe in der Festhalle Wolfertschwenden optimale Bedingungen vor. Sie stellten sich den geschulten Ohren von fünf Wertungsrichtern aus Deutschland und Österreich zur Beurteilung: Rainer Schollenberger (Sonthofen), Johannes Weihmayer (Kaufbeuren), Prof. Dr. Alois Wille (Fliess, Tirol/Österreich), Walter Edelmann (Landsberg) und Alfred Groß (Hergatz) verfolgten alle Vorträge aufmerksam und kritisch.

Juroren heben Zahlentafeln hoch

Die Konzertwertung wurde als offene Wertung durchgeführt, das heißt, die Juroren gaben ihre «Noten» durch gleichzeitiges Hochheben von Zahlentafeln (mit maximal 10 Punkten) unmittelbar nach einem kurzen Beratungsgespräch bekannt. Ein Moderator las die Einzelergebnisse der Bewertung wie zum Beispiel Ton- und Klangqualität laut vor. Sowohl die Zuhörer, als auch die Kapelle waren dadurch sofort über den erreichten Punktestand informiert.

Einstudiert hatten die Musiker und Dirigenten für die Konzertwertung in verschiedenen Kategorien jeweils ein Pflicht- und ein Selbstwahlstück. Zugelassen war auch das Wertungsspiel «Traditionelle Blasmusik», dem sich vier Kapellen stellten. Hier war Gelegenheit, sich mit traditioneller Blasmusikliteratur (Polka, Marsch, Walzer) beurteilen zu lassen.

Die Urkunden überreicht Bezirksleiter Richard Maul den teilnehmenden Kapellen dann beim Bezirksmusikfest am Sonntag, 14. Juni, ab 16 Uhr im Festzelt in Wolfertschwenden.

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