Ermittlungen
Ölfleck-Anschlag, Kokain-Affäre, Parterre-Mord und Schießerei im Zug: Die Großbaustellen der Allgäuer Polizei

Mit vier 'Großbaustellen' hat es die Polizei im Allgäu derzeit zu tun: mit der Kokain-Affäre in den eigenen Reihen, dem ungelösten 'Parterre-Mord' in Kempten und mit der Schießerei im Zug von München ins Allgäu.

Vierter und am weitesten zurückliegender Fall ist der tödliche Ölfleck-Anschlag im Unterallgäu, dem ein damals 37 Jahre alter Motorradfahrer zum Opfer fiel. Vor allem bei der Kokain-Affäre und beim 'Parterre-Mord' hüllen sich offizielle Stellen in Schweigen und werden nicht müde, immer wieder auf noch laufende Ermittlungen zu verweisen.

Bis heute fehlt von dem Öl-Attentäter auf Motorradfahrer jede Spur. Vor mehr als drei Jahren, am 17. April 2011, verunglückte bei Markt Rettenbach (Unterallgäu) ein Familienvater (37) mit seinem Motorrad tödlich.

Wer hat kurz vor Weihnachten die 63 Jahre alte Witwe in ihrer Parterrewohnung im Kemptener Westen umgebracht? Auch über vier Monate nach dem Gewaltverbrechen ist der Täter noch auf freiem Fuß.

Woher stammen die 1,6 Kilogramm Kokain, die Mitte Februar beim Chef der Allgäuer Rauschgiftfahndung gefunden wurden? Auf diese Frage gibt es bis heute keine Antwort. Der 52-jährige Polizeibeamte sitzt irgendwo an einem nicht bekannten Ort in Untersuchungshaft.

Auch über vier Wochen nach der spektakulären Schießerei im Zug von München ins Allgäu ist der schwerst verletzte Täter noch nicht ansprechbar. Es gehe ihm sehr schlecht, sagt Polizeisprecher Eckel über den 44 Jahre alten Augsburger.

Details zu den einzelnen Themen erfahren Sie in der Allgäuer Zeitung vom 24.04.2014 (Seite 19).

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