Ausbreitung des Coronavirus
Oberallgäuer Kreisbrandrat: "Natürlich rückt die Feuerwehr zu Einsätzen aus"

Symbolbild

Die Ausbreitung des Coronavirus führt bei Vielen zu Unsicherheiten: Was passiert zum Beispiel, wenn es brennt? Sind die Feuerwehren voll einsatzbereit? Oder gibt es auch hier Einschränkungen? Der Kreisbrandrat im Landkreis Oberallgäu Michael Seger aus Durach hat jetzt die Feuerwehren im Landkreis in einem Brief informiert, wie die Lage ist.

Demnach sei es bei allen Vorkehrungen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene ebenso wichtig, "dass das öffentliche Leben nicht zum Erliegen kommt." Man müsse die Einsatzbereitschaft bei Hilfsorganisationen, Polizei, THW, aber auch den Feuerwehren möglichst lange aufrechterhalten.

Als erste Maßnahme in Abstimmung mit Kreisfeuerwehrarzt Bernd Fischer, dem Landratsamt Oberallgäu und Stadtbrandrat Andreas Hofer aus Kempten ordnet der Kreisbrandrat an, dass die Feuerwehren vorläufig Ausbildung und Übung einstellen, auch bei den Kinder- und Jugendfeuerwehren. Er empfiehlt darüber hinaus dringend, dass Vereins- und Dienstversammlungen erst nach den Osterferien stattfinden.

Für Einsätze gelten folgende Hinweise des Kreisbrandrates:

  • Natürlich rückt die Feuerwehr zu Einsätzen aus.
  • Nur gesunde Kameradinnen und Kameraden nehmen an den Einsätzen teil.
  • Keine Teilnahme von Kameradinnen und Kameraden, die in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet waren.
  • Einsatzhygiene unbedingt beachten.
  • nach Krankheit erst wieder Teilnahme an Einsätzen nach vollständiger Genesung plus mindestens 48 Stunden.
  • Die sonstigen in den Medien bereits veröffentlichten Verhaltensregeln beachten.

Man werde die Lage weiterhin beobachten und bewerten.

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