Special Wirtschaft im Allgäu SPECIAL

Sonthofen
Oberallgäuer Betriebe werben um Nachwuchs

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Verfahrensmechaniker, Schreiner, Mediengestalter oder Fachkaufmann für Frischeprodukte - 47 Unternehmen aus der Region stellen am Samstag, 10. Oktober, von 10 bis 17 Uhr beim «Berufsfindungstag» im Haus Oberallgäu und der Markthalle in Sonthofen die unterschiedlichsten Ausbildungsberufe vor. Die Veranstalter, die Raiffeisenbank Oberallgäu-Süd, die Stadt Sonthofen und der Heimatverlag des Allgäuer Anzeigeblatts wollen Betriebe und Bewerber auf dem heimischen Ausbildungsmarkt zusammenbringen.

Vor der Markthalle baut das Unternehmen Wilhelm Geiger aus Oberstdorf eine «Containerbar» auf und wird dort 15 Ausbildungsberufe vorstellen. Ein Radlader wird neben dem Stand geparkt. «Wir wollen den Jugendlichen in der Region zeigen, welche Möglichkeiten sie bei uns haben», sagt Florian Stannat von Geiger. «Wir sind einer der größten Ausbilder in der Region, deswegen war es für uns klar, dass wir beim Berufsfindungstag vertreten sind.»

Zu den größten Oberallgäuer Ausbildern gehört auch die Firma Feneberg Lebensmittel, die ihren Stand im Haus Oberallgäu aufbauen wird. «Wir haben sehr viele Filialen in der Region und bilden dort auch aus», sagt Herbert Geißler von Feneberg. «Deswegen ist es eine gute Gelegenheit für uns, mit den Jugendlichen in Kontakt zu kommen.»

Auszubildende geben ihre Erfahrungen weiter

Von Auszubildenden und Mitarbeitern, die gerade ihre Ausbildung abgeschlossen haben, können sich die jungen Besucher am Stand der Eberl Medien beraten lassen. «Sie können den jungen Leuten von ihren eigenen Erfahrungen berichten», erklärt Verlagsleiter Peter Fuchs die Idee. An dem Stand können sich Jugendli- che über die verschiedenen Ausbildungsberufe in einem modernen Medienhaus informieren, die einzelnen Produkte kennenlernen, aber auch in die unterschiedlichen Berufe hineinschnuppern und bei praktischen Übungen beispielsweise ihre eigenen Visitenkarten grafisch gestalten.

Eine Kreditrate am Computer berechnen und in einem Demonstrationsprogramm das Online-Banking kennenlernen können die Jugendlichen am Stand der Raiffeisenbank Oberallgäu-Süd. «So können die Jugendlichen ein bisschen in den Beruf hineinschnuppern», sagt Karin Pfefferle von der Raiffeisenbank. Wie schwierig es ist, verschiedene Holzsorten zu unterscheiden, können Besucher bei einem Quiz am Stand von Mükusch Innenausbau aus Obermaiselstein entdecken. Das Unternehmen bildet Schreiner aus und will bei der Veranstaltung für den Beruf werben, erklärt Geschäftsführer Rudolf Mükusch. «Die Arbeit eines Schreiners hat sich weiterentwickelt.» Mükusch lobt den Zeitpunkt der Veranstaltung. «Wir haben gute Erfahrungen mit Azubis gemacht, die sich schon ein Jahr im Voraus über den Beruf informieren.

» Die Firma bietet Schnupperpraktika für interessierte Bewerber an.

«Der frühe Zeitpunkt ist gut gewählt», findet auch Hubert Timmermann vom Möbelhaus Lederle in Sonthofen. «Die Veranstaltung ist eine gute Gelegenheit, den jungen Leuten zu zeigen, was hinter den Berufsbezeichnungen steckt», sagt Timmermann. Der Beruf Einzelhandelskaufmann habe in der Möbelbranche beispielsweise sehr viel mit Kreativität zu tun. Das können die Jugendlichen am Lederle-Stand mit einem Wohnungs- und Küchenplanungsprogramm am PC selbst herausfinden. Timmermann hofft so, das Interesse der Besucher zu wecken: «Vielleicht können bei der Veranstaltung Jugendliche Berufe für sich entdecken, für die sie sich sonst nie beworben hätten.»

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