Hildegardplatz
Nur ein Händler ohne Wenn und Aber für Tiefgarage

Mit oder ohne Tiefgarage? Die Entscheidung, wie der Hildegardplatz einmal aussehen wird, liegt am 10. April in der Hand der Kemptener. Vom Ausgang des Bürgerentscheids werden auch die Gewerbetreibenden entlang des Platzes betroffen sein. Wie sehen sie das Thema? Wir haben sie gefragt:

Gegen die Tiefgarage:

St.-Lorenz-Apotheke: Chef Ralf Oberbauer führt als Sprecher die «Initiativgruppe Hildegardplatz» mit an. Diese kämpft gegen eine Tiefgarage.

Gebrüder Teply Tabakwaren: Inhaber Andreas Lanig fürchtet vor allem die Bauzeit und ist daher gegen eine Tiefgarage.

Fingerhütchen: Die Bauzeit ist auch für Chefin Elisabeth Loos der Knackpunkt bei ihrer Entscheidung. Alles in allem nehme sie lieber weniger Parkplätze als eine längere Baustelle vor der Tür in Kauf.

Gesund und fein: «Wir sind ganz klar gegen die Tiefgarage - wegen der Bauzeit und weil unsere Kunden sie nicht wollen», sagt Renate Wittgen.

Vivis Afroshop: Nein zur Tiefgarage sagt Chefin Vivi Nougnava. Sie fürchtet die Bauzeit.

Cucina Toscana: «Wir brauchen keine Tiefgarage», sagt Chefin Paola Farina. Allerdings: Die Bauzeit sei in beiden Fällen schwierig zu überstehen - «bei der anderen Variante sind es ja auch neun Monate». Weshalb sie sich bereits nach einem Ausweichstandort für den Umbau umsehe.

Für die Tiefgarage

Buchhandlung Pröpster: Weiterhin ganz klar für die Tiefgarage ist Inhaber Herbert Schrankenmüller. Nur so werde es eine ausreichende Zahl an Parkplätzen geben. Ohne die Tiefgarage könne die Buchhandlung nicht existieren. Man werde sich dann nach einem anderen Standort umsehen.

Unentschlossen/Neutral:

Blumen Hiedl: Für Inhaberin Gertrud Kösel ist die Entscheidung wie «die Wahl zwischen Pest und Cholera». Momentan wisse sie noch nicht, wofür sie stimmen werde.

Zum Stift: Erst in den nächsten Wochen will sich das Gaststättenteam entscheiden. Denn laut Ramona Lerpscher gibt es «zu viele offene Fragen» - etwa zur Tiefgaragenabfahrt neben der Gaststätte oder «was denn wäre, wenn die Bauzeit sich verlängert». Erst dann könne man Ja oder Nein zur Tiefgarage sagen.

Commerzbank: Filialleiter Christian Schießl schickt voraus, dass «die Bank die Sache nimmt, wie sie kommt». Allerdings würden viele Kunden sagen, dass die Bank während eines schnellen Umbaus besser und leichter erreichbar wäre als während eines längeren Tiefgaragenbaus.

Raiffeisenbank: «Eine Neugestaltung finden wir grundsätzlich gut», sagt Filialleiterin Cornelia Baumann. Ob mit oder ohne Tiefgarage - da werde man das Ergebnis der Bürgerbefragung akzeptieren.

Keine Stellungnahme

Bei Remax Immobilien und Feneberg war niemand für eine Einschätzung zu erreichen. (sh)

 

Mit oder ohne Tiefgarage? Die Entscheidung über diese Frage liegt am 10. April bei den Kemptener Bürgern. Betroffen sein werden dann auch die Geschäftsleute am Hildegardplatz. Auch sie sind nach wie vor gespalten in der Frage, wie der Platz nach dem Umgestaltung aussehen soll. Foto: Hermann Ernst

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