Nun geht es endlich los in Sachen Einstein

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Kempten (sh). Eigentlich hätte der Startschuss ja schon Mitte des vergangenen Jahres fallen sollen. Doch dann meldete sich auf die Ausschreibung keine einzige Firma, die den Rohbau des neuen Horts an der Gustav-Stresemann-Schule hochziehen wollte (wir berichteten). Also wurde die Ausschreibung wiederholt - mit rund achtmonatiger Verzögerung fand gestern der symbolische Spatenstich statt.

Schon seit längerem laufen die Planungen für das neue Gebäude in direkter Nachbarschaft der Gustav-Stresemann-Schule. Bereits 2005, so erinnerte Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer, hatte der Stadtrat grünes Licht für den Neubau gegeben, der gleichzeitig ein altes Problem löst. Denn in das Hortgebäude am Denzlerpark können dann die Kinder aus dem maroden Kindergarten 'Am Kreuzbergele' einziehen.

Ein Jahr sollen die Bauarbeiten dauern, an der Stelle des längst abgerissenen asbestverseuchten Pavillons an der Stresemann-Schule entsteht in dieser Zeit das Hortgebäude in Passivhaus-Bauweise mit einer Nutzfläche von rund 600 Quadratmetern. Die Kosten belaufen sich auf 1,6 Millionen Euro. Rund 1,1 Millionen kommen durch staatliche Zuschüsse herein, den Rest schultert die Stadt. Nach den Verzögerungen gab es zum Spatenstich nun heftiges Schneetreiben. Also hieß es für OB Netzer und die Verantwortlichen von Hort, Stadt und Architekturbüro Zähne zusammenbeißen - und dann hoch die Spaten. Der Träger, die Arbeiterwohlfahrt, will den Hort übrigens auf den Namen 'Einstein' taufen. Zuvor hatten in einer Feierstunde alle Beteiligten die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt, Schule und Hort beschworen. Die beiden Einrichtungen wollen nämlich eng kooperieren, Räume sowie die Mittagsbetreuung sollen gemeinsam genutzt werden. Während Jörg Heiler vom Architekturbüro Heiler-Geiger das neue Gebäude vorstellte, sprachen Hortleiterin Melinda Oswald, Schulrektor Hans Fasser, Hans Scheiterbauer-Pulkkinen (Arbeiterwohlfahrt Schwaben) und Jugend-, Schul- und Sozialreferent Benedikt Mayer von einer 'Zusammenarbeit auf Augenhöhe' sowie einem 'völlig neuen Arbeiten' für alle Beteiligten.

Und weil es den Großen bei dem Projekt 'Einstein' besonders um die Kleinen geht, gestalteten diese auch das Programm der Feierstunde, sangen, tanzten und spielten ein kleines Stück. Und sie sagten laut, was die Besucher mit eigenen Augen sehen konnten: 'Seht, wie der OB sich freut.'

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