Notärzte bekommen bei Einsatz Helfer

Jengen/München | bil | Notärzte werden sich auf dem Weg zum Einsatz schon bald besser auf den Patienten vorbereiten können. Darauf macht die Ostallgäuer CSU-Landtagsabgeordnete Angelika Schorer (Jengen) aufmerksam. Die stellvertretende Bezirks- und Kreisvorsitzende des Bayerischen Roten Kreuzes hat in einer Projektgruppe innerhalb der CSU-Landtagsfraktion an einer Novellierung des Rettungsdienstgesetzes mitgearbeitet.

Wird das Gesetz wie vorberaten verabschiedet, dann werden die Einsatzfahrzeuge der Notärzte künftig von einem Rettungssanitäter gelenkt. 'Das wäre eine große Verbesserung. Bisher sind die Notärzte meist allein unterwegs', erklärt Schorer. Da Arzt und Rettungswagen nicht immer zeitgleich am Einsatzort ankommen, seien ausgebildete Rettungssanitäter als Notarztwagen-Fahrer eine große Hilfe für den Arzt.

Nach Angaben der Landtagsabgeordneten soll auch das Schiedsverfahren bei finanziellen Verhandlungen zwischen Rettungsverbänden und Krankenkassen verbessert werden. Bisher konnten die Kassen laut Schorer strittige Zahlungen hinaus zögern. Künftig würden sie gezwungen, innerhalb weniger Wochen mit den Rettungsverbänden eine Einigung zu erzielen.

Der Bayerische Landtag wird voraussichtlich im Herbst über den Gesetzesentwurf beraten.

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