Noch mehr Praxisnähe im Unterricht möglich

Marktoberdorf/Ostallgäu | bs | 'Mit dem, was hier entstanden ist, können wir sehr zufrieden sein.' Mit diesen Worten eröffnete Remigius Kirchmaier, Schulleiter der Berufsschule Marktoberdorf, die Einweihung der neuen, 160 Quadratmeter großen Maschinenhalle der Landwirtschaftsabteilung. Kirchmaier sieht in der etwa 100 000 Euro teuren Halle eine 'weitere Optimierung des Unterrichtsrahmens' der Schule. In seiner Rede dankte Kirchmaier dem Landkreis, vertreten durch Landrat Johann Fleschhut, für die Investitionen in die Bildung und die 'gute Zusammenarbeit'. Der Landkreis ist Sachaufwandsträger der Schule.

Fleschhut wiederum hob den Stellenwert der Bildung hervor: 'Nirgends wird Geld so sinnvoll ausgegeben wie im Bereich der Bildung', stellte der Landrat fest. Fleschhut war sich auch sicher, dass die Berufsschule Marktoberdorf in Zukunft 'eine positive Entwicklung' nehmen werde. Für diesen Fortschritt müsse man allerdings etwas tun, fügte er an. 'Und wir lassen unseren Worten auch Taten folgen', so Fleschhut. Er betonte ausdrücklich den Stellenwert der Landwirtschaft im Allgäu: ' Sie hat einen festen Platz in unserer Region.'

Fachbereichsleiter Ralph Mathes nannte im Anschluss an Fleschhuts Rede verschiedene Gründe, warum der Bau dieser Maschinenhalle sinnvoll sei: 'Durch diesen Bau kann ein noch praxisnäherer Unterricht durchgeführt werden', sagte der Lehrer. Zudem solle es für die Schule immer ein wichtiges Ziel bleiben, nicht nur 'berufstheoretische Inhalte' zu vermitteln. In der Halle sollen vor allem landwirtschaftliche Geräte Platz finden. In ihr könne man wetterunabhängig 'direkt am Objekt erklären', was für die Schüler optimal sei, wie Mathes ausführte.

Segen soll überspringen

Nach der symbolischen Übergabe eines von der Hauswirtschaftsabteilung gebackenen Schlüssels segnete der evangelische Stadtpfarrer Harald Deininger das neue Gebäude. 'Wir hoffen, dass der göttliche Segen nicht am Dach hängen bleibt, sondern auf die Menschen überspringt', meinte der katholische Diakon Elmar Schmid. Nach der Segnung waren alle Beteiligten zu einer Brotzeit eingeladen, für die die Hauswirtschafterinnen ein Modell des Fendt Vario 'nachgebacken' hatten.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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