Mobilfunk
Noch immer Funklöcher im Allgäu: Freistaat und Bund fördern Netzausbau

Handyempfang ist noch immer nicht überall selbstverständlich. (Symbolbild)
  • Handyempfang ist noch immer nicht überall selbstverständlich. (Symbolbild)
  • Foto: Julian Leitenstorfer
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Wie aus einem Bericht der Allgäuer Zeitung hervorgeht, ist der Handyempfang im Allgäu noch immer nicht überall selbstverständlich. So sei es in vielen Dörfern teils unmöglich, das mobile Datennetz zu nutzen oder mit dem Handy zu telefonieren. Das zeige nun auch eine Karte des bayerischen Wirtschaftsministeriums, so die AZ.

Gefährlich kann das etwa am Niedersonthofener See bei Waltenhofen (Oberallgäu) werden. Weil der Handyempfang dort nur lückenhaft zur Verfügung stehe, könne man in Notfällen teils schwer Hilfe rufen, so der Bürgermeister Eckhard Harscher gegenüber der AZ. Dort könnte sich die Situation bald ändern. Ein Netzbetreiber plane, einen neuen Funkmast nahe des Sees aufzustellen. An anderen Orten würden die Betreiber nicht von selbst handeln, erklärt die AZ, weil es sich wirtschaftlich nicht rechnen würde.

Um Funklöcher in Regionen zu schließen, die marktwirtschaftlich nicht ausgebaut würden, habe der Freistaat vor einem Jahr ein Förderprogramm ins Leben gerufen, heißt es in der AZ weiter. Und jetzt möchte auch der Bund 1,1 Milliarden Euro in die Beseitigung der weißen Flecken investieren. Joachim Konrad, Bürgermeister von Altusried (Oberallgäu), zeigte gegenüber der AZ Verständnis dafür, dass die Netzbetreiber dies nicht alleine leisten könnten. Der bayerische Gemeindetag sehe das kritischer. Demnach herrsche Verunsicherung, ob die kommunalen Ausbaumaßnahmen aufgrund der Digitalstrategie Mobilfunk der Bundesregierung nun obsolet seien. Der Gemeindetagspräsident, Dr. Uwe Brandl, forderte Bund und Länder auf, eine Empfehlung für die Kommunen zu geben und die Verwirrung zu beenden, so die AZ.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe unserer Zeitung vom 25.11.2019.

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