Special Straßenbauprojekte im Allgäu SPECIAL

Straßenbau
Nicht jede Schlaglochpiste wird sofort saniert

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Die gute Nachricht für viele Autofahrer in Kempten: Die Staugefahr durch Baustellen wird nächstes Jahr längst nicht so groß sein wie im «Super-Straßenbaujahr 2009». Die schlechte Nachricht für viele Anwohner: Etliche Schlaglochpisten (beispielsweise die Herrenstraße) werden erneut nicht angepackt, sondern geschoben. So sehen - grob zusammengefasst - die Planungen beim Kemptener Straßenbau für 2011 aus. Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann stellte im Bauausschuss vor, in welchen Gebieten der Stadt im nächsten Jahr die Bagger rollen - von den Hauptverkehrsachsen bis hin zum Rad- und Gehwegnetz:

Wettmannsberger Weg (200000 Euro)

Petzenbühl (250000 Euro)

Mozartstraße (100000 Euro)

Heisinger Straße (110000 Euro)

Erschließung Kloster Lenzfried (170000 Euro)

Gewerbegebiet Bühl Nord-Ost (150000 Euro)

Peter-Dörfler-Straße (neue Einmündung Kaufbeurer Straße, 200000 Euro)

Lindauer Straße (Einmündung Leutkircher Straße, 25000 Euro)

Wohnmobilparkplatz Illerdamm (Erweiterung um 20 bis 25 Plätze, Bau einer öffentlichen Toilette)

Parkplatz/Außengestaltung Staatliche Realschule und Wittelsbacherschule (im Zuge des Mensa-Neubaus, nächstes Jahr Planung, 2012 Umsetzung, Gesamtkosten: 540000 Euro

Gehweg Haneberg-, Römerstraße (30000 Euro)

Wegeausbau Stadtweiher, Reichelsberg, Rottachweg, Iller (70000 Euro)

Nordbrücke (nächstes Jahr Planung, Sanierung Bordsteine und Kappen geschoben auf 2012, Gesamtkosten: 470000 Euro)

König-Ludwig-Brücke (Planung 2011, Sanierung geschoben auf 2012, Gesamtkosten: 220000 Euro)

Wird Gefahrenstelle entschärft?

Eine Gefahrenstelle, deren Entschärfung Kemptens Radfahrer seit Monaten fordern, taucht in den Plänen übrigens nicht auf: die Ecke Adenauerring/Rottachstraße. Dort waren (wie berichtet) wegen des Bordsteins zwischen Geh- und Radweg mehrere Radler zu Fall gekommen. Das Tiefbauamt selbst hatte daher dringenden Handlungsbedarf gesehen - geschehen ist bislang aber nichts. Was ist daraus geworden?

«Im Frühjahr wird das gemacht», verspricht Tiefbauamtsleiter Wiedemann Grund für die Verzögerung sei, dass eine Stahlkonstruktion angefertigt werden müsse. Geh- und Radweg führen über eine Brücke -nur durch deren Verbreiterung sei die Gefahrenstelle zu entschärfen. Den Auftrag habe man bereits vergeben - weshalb die Maßnahme nicht im Plan für 2011 auftaucht. Die Stahlbaufirmen hätten so viel zu tun, dass diese den Auftrag heuer nicht mehr schultern konnten.

 

69 Brücken gibt es in Kempten - mindestens zwei müssen in den nächsten Jahren saniert werden: die Nordbrücke (unser Bild) und die König-Ludwig-Brücke. Fotos: Martina Diemand

 

Die Löcher in der Mozartstraße sollen bald der Vergangenheit angehören.

 

Am Wettmannsberger Weg wird (wieder einmal) gebaut - und zwar 2011.

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