Abschlussfeier
Neugier als Erfolgsschlüssel

«Sie alle hier haben gute Aussichten, einen erfolgreichen Berufsweg zu begehen. Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg sind die weitere Lust am Lernen, die Neugier und das Interesse.» Diese Feststellung traf Dr. Hermann Starnecker, Vorstandssprecher der VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu vor zahlreichen Schülern und Ehrengästen bei der Entlassfeier in der Berufsschule Kaufbeuren. Auch in seiner Eigenschaft als Mitglied der Regionalversammlung der IHK Schwaben gratulierte er allen Schülern zum erfolgreichen Berufsabschluss.

Ein Lob der Stadt

Der Leiter der Staatlichen Berufsschule Kaufbeuren, Oberstudiendirektor Meinrad Stöhr, sprach die finanzielle Unterstützung der Stadt an. So gelte die bei den Schülern beliebte Ausrede «Ich habe keinen Parkplatz gefunden» seit Januar dieses Jahres nicht mehr, nachdem die Stadt einen neuen Schülerparkplatz geschaffen hatte.

Im Rahmen dieser Feierstunde wurden 143 Auszubildende aus den verschiedenen Bereichen der Metalltechnik, 32 aus der Fachgruppe Wirtschaft und Verwaltung, 26 Elektrofachkräfte, fünf Maler und Lackierer, zwei Friseure und zwei Bäckereifachverkäuferinnen entlassen. «Immerhin treffen hier wöchentlich 2500 junge Menschen aus dem gesamten Regierungsbezirk aufeinander», so Stöhr. «Trotzdem gibt es, entgegen allen Vorurteilen, erstaunlich wenig Ärger.

» Im Namen aller Entlassschüler blickte Christina Heiss zurück: «Es war eine schöne Zeit, aber ich bin trotzdem froh, dass es vorbei ist.»

Da die Abschlussfeier in die Faschingszeit fiel, nahm Religionslehrer Michael Amman in seiner Rede Bezug auf Masken. «Sie verbergen ein Geheimnis. Hinter Masken verbirgt sich etwas - vielleicht auch mehr als nur ein Gesicht.» Mit einer Maske könne man einfach einmal Ich sein, so sein, wie man sein mag, unerkannt bleiben. Doch im Alltag müsse sich jeder wieder selbst begegnen und sich im Spiegel in die Augen sehen können.

Nach einem besinnlichen Musikstück, das die Big Band der Staatlichen Beruflichen Oberschule Kaufbeuren unter der Leitung von Tiny Schmauch spielte, wurden die Jahrgangsbesten geehrt. 15 Schüler mit einem Notendurchschnitt zwischen 1,12 und 1,71 erhielten Buchgutscheine. Die acht Jahrgangsbesten erreichten in ihren Abschlusszeugnissen einen Notendurchschnitt von 1,00. Fünf dieser Schüler wurden dafür mit dem Stadtpreis (30 Euro) und drei mit einem Staatspreis (75 Euro) ausgezeichnet. (eg)

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