Wangen
Neues Zentrum für Intensivpatienten

Am Wangener Krankenaus wird derzeit intensiv gebaut, gebaggert und die Fassade erneuert. Eine der Baustellen ist die Erweiterung des Intensivbereichs. Bis Ende 2010 wird im Bereich der Oberschwabenklinik (OSK) Wangen dann die zentrale Einrichtung im Allgäu für Intensivpatienten sein. «Wegen des zweiten Konjunkturpakets können wir diese Maßnahme in dieses Jahr vorziehen», sagt OSK-Sprecher Winfried Leiprecht. Zu diesem Zweck fließen 2,3 Millionen Euro in den Kreis Ravensburg.

In Wangen stand die Erweiterung der Intensivstation eigentlich erst für 2011 und 2012 auf dem Plan. Die Entwicklung der Intensivabteilung ist laut OSK ein wesentlicher Baustein, damit das Krankenhaus Wangen seine Rolle als zentrales Haus der OSK für die Versorgung der Patienten im Allgäu wahrnehmen kann, die sich länger in einem kritischen Zustand befinden. Patienten, die beatmet oder intensiv überwacht werden müssen, werden dann künftig aus den Intensivüberwachungseinheiten in Leutkirch und Isny nach Wangen verlegt.

Ab Ende 2010 stehen in Wangen dann 14 Intensivplätze zur Verfügung (bisher elf), davon acht Beatmungsplätze und sechs Monitorplätze. Gerechnet wird dafür mit einer Investition zwischen fünf und zehn Millionen Euro.

Mit den Bauarbeiten für die neue «Intensivstation Allgäu» wurde bereits begonnen. Dafür musste im westlichen Teil des Wangener Krankenhauses der alte Therapiebereich mit dem alten Bewegungsbecken abgerissen werden. «Noch vor dem Winter muss der Rohbau samt Dach komplett fertig sein. Wir verwenden deshalb viele Fertigteile», erklärt Architekt Günther Bestfleisch vom Eigenbetrieb IKP (Immobilien, Krankenhäuser und Pflegeschule) des Landkreises.

Doch dies ist noch lange nicht alles, was sich derzeit am Wangener Krankenhaus tut. Fassade und Dach werden saniert, außerdem wird die Wangener Oberschwabenklinik eine Photovoltaikanlage für 217000 Euro aufs Dach bekommen. Zudem wird eine neue Holzhackschnitzel-Heizanlage (900 Kilowattstunden) installiert.

Für die Neugestaltung des Eingangsbereichs und des Vorplatzes sind rund 970000 Euro veranschlagt. Künftig werden Patienten und Besucher den großzügig gestalteten und überdachten Haupteingang durch eine moderne Drehtür betreten. Außerdem wird es deutlich mehr Platz für Kurzzeitparker, Anlieferer und Taxen geben.

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