Halblech
Neues Leben in alter Schule

Die Montessori-Schule steht in den Startlöchern: Ab September 2010 sollen die ersten Buben und Mädchen unterrichtet werden. Im November hatten die Gemeinderatsmitglieder beschlossen, das leer stehende Schulgebäude in Bayerniederhofen, der Initiative zur Verfügung zu stellen. Seither arbeitet ein elfköpfiges Team in mehreren Projekten an der Umsetzung.

Ein ehrgeiziges Ziel verfolgt die Gründungsinitiative für eine Montessori-Schule. Im September 2010 sollen die ersten Kinder das seit einigen Jahren leer stehende Schulgebäude in Bayerniederhofen wieder mit Leben zu erfüllen. Um starten zu können, sind bereits ausreichend Kinder angemeldet, jedoch sind noch einige Plätze frei. «Unsere Montessori-Schule wird integrativ arbeiten, jedoch haben wir für das erste Schuljahr genügend Anmeldungen für die Plätze für Kinder mit einem erhöhten Förderbedarf», so Daniela Faber. Da die Schule nicht nur integrativ, sondern auch in jahrgangsgemischten Klassen arbeiten wird, sind auch Kinder willkommen, die bereits eine Schule besuchen. Auch für die Zukunft muss man sich keine Sorgen machen, denn es liegen bereits Anmeldungen für die Schuljahre 2011/2012 und 2012/2013 vor.

Bei zwei Treffen lernten sich die künftigen Schulkameraden bereits kennen. «Für uns ist dies ein Kennenlern- und Aufnahmeprozess», so Andreas Hollmann, der im pädagogischen Team mitarbeitet. An drei Stationen konnten die Kinder die Lernmethode der Montessori-Pädagogik erfahren. «Der Nachmittag mit den Kindern war so intensiv, dass wir die Pause ganz vergessen haben und die Kinder nach den zwei Stunden noch nicht nach Hause wollten», sagt Hollmann. Zeitgleich fand für die Eltern eine Informationsveranstaltung statt und Bürgermeister Bernd Singer führte Interessierte durch das Schulgebäude. Diese Treffen sollen im Herbst fortgesetzt werden. «Wir planen regelmäßige Treffen für die Kinder und deren Eltern in einem Abstand von drei Monaten», so Luise Meggle.

«Wir sind gut auf dem Weg»

Doch auch im Hintergrund laufen die Arbeiten für den Schulstart 2010. So konnte die Initiative in Michael Trommer einen Profi für die Projektplanung gewinnen, der das Team ehrenamtlich beraten hat. Ein Förder- und ein Trägerverein wurden gegründet, in kleinen Gruppen wird an dem Schul- und Finanzierungskonzept gearbeitet. «Unser Finanzierungskonzept steht, da wir erst einmal mit einer Klasse und damit klein starten», so Luise Meggle. Bis zum 31. März muss das Schulkonzept stehen, doch dies bereitet den Initiatoren kein Kopfzerbrechen: «Wir sind gut auf dem Weg.»

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