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Neues Haus für Volkshochschule

Die Memminger Volkshochschule boomt. Das Interesse an den Kursen steigt stetig. Die Rahmenbedingungen, unter denen die Schule arbeiten muss, sind aber nicht optimal. Die Seminare verteilen sich auf über 20 Standorte, zudem gibt es immer wieder wechselnde Kursorte. Nun aber tut sich die Chance auf, eine grundlegende Verbesserung zu erreichen. Die Stadt sollte diese Gelegenheit ergreifen, auch wenn sie mit Kosten verbunden ist.

Es geht um das Realschul-Gebäude an der Buxacher Straße. Lehrer und Schüler werden dort bald ausziehen, sie bekommen ein neues Domizil an der Schlachthofstraße. Als künftige Nutzerin des Hauses drängt sich die Volkshochschule geradezu auf. Sie könnte die Unterrichtsräume viel stärker konzentrieren als bisher und damit auch benutzerfreundlicher werden. Sie wäre auch weniger abhängig von Unterrichtszeiten, da die Zahl der Kurse in anderen Schulgebäuden kleiner würde.

Klar ist, dass das alte Realschul-Haus umgerüstet werden müsste. So wären behindertengerechte Zugänge zwingend notwendig. Doch die Stadt könnte hier gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Denn offenbar haben neben der Volkshochschule auch andere Bildungsträger Interesse daran, in das Realschul-Haus zu ziehen.

ÖDP-Fraktionschef Professor Dieter Buchberger hat vor einiger Zeit die Business School, das berufliche Fortbildungszentrum bfz und die Krankenpflege-Schule aufgezählt.

Die Business School, eine private Hochschule, ist in diesem Zusammenhang keine Größe mehr. Sie hat sich inzwischen dazu entschieden, auf einen zentralen innerstädtischen Standort zu verzichten und stattdessen im Berufsbildungszentrum an der Bodenseestraße zu bleiben. Doch offenbar können sich bfz und Krankenpflege-Schule weiterhin vorstellen, an die Buxacher Straße zu kommen.

In der Diskussion um die künftige Nutzung des Realschul-Hauses hat auch das benachbarte Amtsgericht schon eine Rolle gespielt. Denn das Gericht braucht Räumlichkeiten, wenn dessen Anbau saniert oder neu gebaut wird. Doch das wäre nur eine vorübergehende Angelegenheit und taugt nicht als Argument, um sich grundsätzlich gegen den Einzug von Bildungsträgern in das Realschul-Gebäude auszusprechen.

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