Lindenberg
Neues Gesicht im Lindenberger Jugendhaus

Es gibt ein neues Gesicht im Lindenberger Jugendzentrum: Sylvia Albrecht (25) ist seit 1. August die neue Mitarbeiterin von Leiter Markus Strickerschmidt, der das Jugendhaus «Alter Bahnhof» mittlerweile seit acht Jahren führt. Eines ihrer Vorhaben ist die Gründung einer neuen Mädchengruppe: «Ich hoffe, dass die Jugendlichen regelmäßig kommen und mich als Ansprechpartnerin annehmen», verrät die Isnyerin.

Die 25-Jährige hat Psychologie an den Fachhochschulen Weingarten und Darmstadt studiert. Anschließend hat sie ein Jahr lang in einem Kinder- und Jugendheim in Leutkirch gearbeitet. Dort habe sie gemerkt, dass ihr die Arbeit mit dem Nachwuchs besonders viel Spaß macht. Da ihr Vertrag in Leutkirch nur befristet ist, hat sie sich auf die Stellenausschreibung für das Lindenberger Jugendhaus beworben, wo sie nun in den nächsten zwei Jahren mitarbeiten wird. Zunächst einmal wird sie drei Tage pro Woche während der Öffnungszeiten als Ansprechpartnerin vor Ort sein.

In Sachen Jugendarbeit hat sie bereits Erfahrung: Zwei Jahre lang hat sie im Jugendhaus in Dietmannsried (Oberallgäu) mitgewirkt - und dort auch eine Mädchengruppe ins Leben gerufen. «Wir haben Spielnachmittage gemacht, aber auch Gesprächsrunden über Gewalt und Sexualität oder auch Bewerbungstraining», erzählt Albrecht. Für Strickerschmidt ist die neue Kraft ein Glücksfall, denn nach dem Ausscheiden von Mary Jäger-Ziegeltrum hatte er zwei Jahre lang keine helfende Hand im Alten Bahnhof - abgesehen vom derzeit fünfköpfigen Jugendhausteam.

Für frischen Wind soll nicht nur die neue Mitarbeiterin sorgen. Seit Anfang August wird das Jugendhaus renoviert. Die Wände wurden gestrichen, die Treppe gerichtet, ein neues DJ-Pult gebastelt. Und zwar auch durch die Mithilfe der Jugendlichen. «Ohne wären wir nicht fertig geworden», sagt Albrecht.

Nach der Umbaupause soll das Jugendhaus offiziell am Montag wieder eröffnet werden. Ganz fertig ist es allerdings noch nicht: Die weißen Wände sollen noch verziert werden und es gibt im Laufe des Jahres neue Sofas, die als Projekt von Schülern der Antonio-Huber-Schule gefertigt werden, wie Strickerschmidt verrät. Nach den Sommerferien soll dann das neue Programm für das Jugendhaus bis zum Jahresende vorgestellt werden. Unter anderem sind neue Öffnungszeiten geplant.

Nächste Veranstaltungen werden ein Metalfestival mit lokalen Bands sein (siehe Infokasten) sowie ein Konzert mit der Isnyer Indierockband «Kilkenny Circus» (25. September). Dort wird auch Sylvia Albrecht sicher zu finden sein. Denn Rock und Punk hört sie am liebsten. «Eigentlich gar nicht passend für unser Jugendhaus. Die stehen mehr auf Electro», sagt sie lachend.

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