Jubiläumsfeier
Neues Feuerwehrhaus «wird in Angriff genommen»

«Der Neubau des Feuerwehrhauses wird in Angriff genommen, mit Grundstückseigentümern wird bereits verhandelt.» Diese frohe Botschaft verkündete Bürgermeister Adalbert Martin beim Festabend der Feuerwehr Oberjoch zu ihrem 25-jährigen Jubiläum. Darüber freuten sich besonders die Vorsitzenden Andreas Hindelang und Jochen Heckelmiller.

In seiner Rede sorgte Kreisbrandinspektor Joachim Freudig für einen Schenkelklopfer im voll besetzten Festzelt: «Zuerst habe ich gedacht, die haben in der Einladung doch die Eins vorne vergessen. » Als er dann noch ganz «im Gedanken der Feuerwehr Oberstdorf» gratulierte, hatte er die Lacher ganz auf seiner Seite.

Tatsächlich liegt die Gründung der Jöchler Wehr erst 25 Jahre zurück: Davor waren die Floriansjünger als Löschgruppe den Hindelangern unterstellt. Erstmals tauchen in der Chronik im Jahr 1908 die Namen von Jöchler Feuerwehrler auf: Johann Baptist Besler, Ignaz Bach und Konrad Fink. 1957 wurde am Oberjoch das erste, eigene Fahrzeug angeschafft, drei Jahre später das Gerätehaus fertiggestellt.

Hindelang war anfangs dagegen

Die Vereinsgründung wurde bei einer Ortsteilversammlung 1983 auf den Weg gebracht, obwohl die Hindelanger Wehr anfangs etwas dagegen hatte. Der Gemeinderat aber stimmte am 31. Mai 1985 den Plänen zu und setzte erstmals für Oberjoch einen eigenen Kommandanten ein: Willi Ardovara. Ihm zur Seite standen sein Stellvertreter Willi Batscheider und Vorsitzender Michael Heckelmiller.

Im Rahmen des dreitägigen Festwochenendes - am Freitag stellten die Oberjöchler Alphornbläser ihre neue CD vor und am Sonntag fand das Dorffest statt (wir berichten noch) - gab es beim Festabend am Samstag erstmal jede Menge Glückwünsche, unter anderem von den Tiroler Kollegen aus Schattwald, Zöblen und Jungholz sowie von hiesigen Trachtenvereinen mitsamt Verkehrsverein und Kirchenvorstand: Fahnenbänder und Brotzeiten wurden ausgetauscht und das vielfältige Einsatzgebiet aufgrund der alpinen Lage hervorgehoben.

«In Oberjoch steht niemand auf dem Schlauch und schon gar nicht bei der Feuerwehr», sagte Gertrud Knoll, stellvertretende Landrätin aus Wertach. Hier würden junge Leute zu Verantwortung, Pflichtbewusstsein, Gemeinschaftssinn und zur Kameradschaft erzogen.

50 Gründungsmitglieder der Feuerwehr Oberjoch erhielten Ehrennadeln. Das «Wälder-Echo» unterhielt danach das Publikum bis in die frühen Morgenstunden.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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