Ottobeuren
Neuer Wertstoffhof in Ottobeuren eingeweiht

Nach rund fünf Monaten Bauzeit ist der neue Wertstoffhof in Ottobeuren fertiggestellt und die Erschließungsstraße «Zum Kälberboscha» für den Verkehr freigegeben worden. Bei der offiziellen Einweihungsfeier verwies Landrat Hans-Joachim Weirather auf das «großzügig gestaltete Gebäude» und die «guten Parkmöglichkeiten» auf dem Gelände. Die neue Erschließungsstraße soll an den alten Flurnamen «Zum Kälberboscha» erinnern.

Die Öffnungszeiten des Wertstoffhofs werden laut Weirather um zweieinhalb auf nun insgesamt elf Stunden pro Woche ausgeweitet. Der Wertstoffhof soll ein Ort der Begegnung sein, jedoch ohne lange Wartezeiten und Wege, betonte Weirather. Mit dem Konzept der Wertstoffsammlung als Bringsystem sei der Landkreis auf einem guten Weg.

Dauerhafte Lösung gefunden

Bereits vor rund zwölf Jahren habe man sich Gedanken über einen Neubau für die im Jahr 1990 eingerichtete Sammelstelle gemacht. Nun habe sich im Nordosten von Ottobeuren neben dem Stützpunkt des Landkreisbauhofes eine dauerhafte Lösung gefunden. Nach aufwendigen Untergrundarbeiten betragen die Kosten für das Gebäude rund 170000 Euro. Für die Außenanlage werden weitere 100000 Euro veranschlagt.

Im Februar sollen auf dem Dach des Wertstoffhofs und des in der Nachbarschaft gebauten neuen Kreisbauhofes Fotovoltaikanlagen mit einer Spitzenleistung von 74 Kilowatt installiert werden. Die Nettoinvestition liegen bei rund 178000 Euro. «Als kleiner Beitrag zum Klimaschutz», so Weirather, sei eine CO2-Einsparung von 35 Tonnen pro Jahr zu erwarten. Ottobeurens Bürgermeister Bernd Schäfer dankte dem Landkreis für die moderne Anlage und erinnerte an die Anfänge. Der Gemeinderat Walter Pickhardt habe ehrenamtlich mit einer Sammelstelle in der alten Klosterökonomie begonnen. Durch die große Akzeptanz der Bevölkerung seien die beengten Verhältnisse nicht mehr tragbar gewesen, so Schäfer weiter. Pickhardt sei davon ausgegangen, dass der «profimäßige Betrieb» künftig auch kostengünstiger abgewickelt werden kann, was auch im Sinne der Bürger sei.

Bei der Segnung des Neubaus verwiesen Pater Beda Lange OSB und Frater Franziskus Dose auf die Bedeutung des Wertstoffhofs. Er sei ein Beitrag vor Ort, um mit den Dingen sparsam umzugehen und nicht die Umwelt zu verschmutzen. Auch der evangelische Pfarrer Franz Weingärtner spendete dem Gebäude den Segen.

Neun Mitarbeiter

Wie Sachgebietsleiter Anton Bauer erklärte, wird der Betrieb des Wertstoffhofs mit vorerst neun Mitarbeitern im Januar aufgenommen (siehe Infokasten). Das Personal sei aus Ottobeuren und Hawangen rekrutiert worden.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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