Marktoberdorf | Von Otto Fritsch
Neuer Streckenrekord bei Traumwetter

Mit Tausenden Zuschauern, über 300 Rennläufern aller Altersklassen und dem lustigen Massen-Kindersprint mit gut 800 Buben und Mädchen wurde gestern der 4. er Nikolauslauf seinem Ruf als sportliches Großereignis für die ganze Familie mehr als gerecht. Winterliches Traumwetter, ein neuer Streckenrekord bei den Frauen und starke heimische Läufer sorgten für Stimmung. Bei den Spitzensportlern schlug die Stunde der Lokalhelden: Mit Platz 2 bei den Männern durch Sebastian Poppel (TSV ) und dem gleichen Rang bei den Frauen für Michaela Huber (TSV Bertoldshofen) konnten auch die heimischen Fans kräftig jubeln.

Die Frauenwertung gewann Margit Adelwarth vom TV Erkheim. Tagesschnellster und überlegener Sieger bei den Männern wurde Quirin Schmölz. Der 21-jährige Maschinenbau-Student aus Missen bei Kempten (Team Salomon/LG Würm Athletik) war mit seiner Zeit von 34 Minuten und 41 Sekunden für die zehn Kilometer zwar nicht ganz zufrieden, freute sich aber über die vielen Zuschauer. «Wenn alles klappt» will Schmölz auch beim 5. Nikolauslauf dabei sein.

Ein Ziel, das er mit vielen Hobby-Sportlern teilt, die zwar nicht so schnell wie er unterwegs waren, aber mindestens genauso viel Spaß auf der Zehn-Kilometer-Runde hatten. Mindestens drei Kilometer Strecke machte Moderator Arno Jauchmann, der bewies, dass er nicht nur schnell reden, sondern auch schnell laufen kann.

Etliche Male sprintete er mit Topläufern die Zielgerade entlang. Auffallend fair das Publikum: Selbst der langsamste Teilnehmer wurde mit «Hopp, hopp, hopp» und «auf gehts» auf den letzten Metern angefeuert.

Vor dem Renn-Start hatten aber die Kleinen ihren großen Auftritt: Eine riesige Schar kleiner Nikoläuse flitzte lachend mit roten und grün schimmernden Mützen über die verkürzte Runde. Selbst kleine «Rentiere» wurden gesichtet. Viel Applaus gab es für die Buben und Mädchen vom St. Magnus-Kindergarten, die als Miniausgabe von Knecht Ruprecht übers Pflaster wuselten. Ein kleiner Wermutstropfen: Bei den Kleinen gab es reihenweise Absagen - eine Erkältungswelle ließ das Feld schrumpfen.

Zufrieden äußerten sich die Veranstalter um Sportreferent Markus Singer. Bei der Organisation konnte sich Singer wie im Vorjahr auf den TSV, die Feuerwehr und seine vier wichtigsten «stillen Helfer» Franz Hipp, Helmut Schick, Ernst Höfler und Philipp Gnedel verlassen.

Rundum positiv fällt das Resümee auch bei Sicherheitsposten und Sanitätern aus: «Keine Probleme» meldet die Polizei nach der Massenveranstaltung und «keine Verletzte» die Posten vom Roten Kreuz, die nicht mal einen verstauchten Knöchel zu verarzten hatten.

Siehe auch Seite 31

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