Hergatz
Neuer Aktivgarten eingeweiht

«Wir feiern heut ein Fest und laden alle ein», mit diesem Lied hat das Kinderorchester des Kindergartens St. Gallus in Maria-Thann rund 100 Besucher begrüßt. Beim Tag der offenen Tür gab es etwas Besonderes zu feiern: die Einweihung des neuen Aktivgartens.

Strahlende Gesichter überall, denn das von Elternbeirat und Kindergartenteam initiierte Gemeinschaftswerk von Eltern, Helfern und Sponsoren ist bestens gelungen. Den Segen von oben erbat Pfarrer Martin Weber, vier Kinder unterstützten ihn bei den Fürbitten.

Kindergartenleiterin Gaby Spieler freute sich, dass nach der energetischen Sanierung des Kindergartens «das Haus in neuen Glanz erstrahlt und auch der Aktivgarten so gut wie vollendet ist». Den wunderschön gestalteten Sinnesweg nahmen die als Blumen und Schmetterlinge geschmückten Kinder bei ihren Vorführungen gleich in Beschlag.

Feierlich enthüllten sie auch den mit einem roten Tuch bedeckten mächtigen Summstein. «Er hat zwei große Löcher und wenn man da den Kopf hineinsteckt und Geräusche von sich gibt, summt und brummt er», erklärte Spieler.

Neu geschaffen wurde auch ein Wasserspielbereich, der den Kindern «ungeahnte Erfahrungsmöglichkeiten bietet». Auf der Wunschliste für den Sinnespfad stünden noch Klangspiel und Prisma, so die Kindergartenleiterin.

In die Neuanlage des Gartens haben Eltern, Mitarbeiter des Kindergartens und andere Helfer rund 350 Freizeitstunden gesteckt. Sponsoren unterstützten das Projekt mit Geldspenden von 6750 Euro und Sachspenden im Gegenwert von etwa 4500 Euro. Auch die Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhof legten Hand an.

Der Hergatzer Bürgermeister Uwe Giebl ging auf die energetische Sanierung des Kindergartens ein, die (samt Umbauten für eine vierte Gruppe) über 430.000 Euro kostete. Aus dem Konjunkturprogramm des Bundes habe Hergatz für das Projekt Fördermittel in Höhe von 233.000 Euro erhalten.

Die Sanierung sei dringend nötig gewesen, denn an dem 1922 als Schule errichteten Gebäude habe «der Zahn der Zeit genagt». Die Energieeinsparung betrage nun knapp 60 Prozent und der CO2-Ausstoß sei um fast die Hälfte gesenkt worden, so Giebl. (hip)

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