Rückblick
Neue Serie greift Themen auf, die 2011 im Gespräch waren

Etliches hat Kemptener und Oberallgäuer 2011 bewegt. Bei einigen Ereignissen lohnt sich ein Blick darauf, was sich anschließend entwickelt hat.

In einer Serie beleuchtet die AZ, was aus manchem Thema geworden ist.

Ein Aufreger für Tierliebhaber war im September der Fall von Hündin Axa. Der Staffordshire-Mischling wurde im Herbst an einem Pfosten vor einer Tierhandlung in Sonthofen angebunden – der Besitzer verschwand.

Dem aggressiven und ängstlichen Kampfhund konnte sich damals niemand nähern – nicht einmal erfahrene Hundebetreuer. 'Axa', die heute 'Amy' heißt, wurde ins Kemptener Tierheim gebracht.

Wie geht es 'Amy' heute? 'Wir können mit ihr normal spielen und sie lässt mittlerweile auch Körperkontakt zu', berichtet Tierheimleiterin Marina Bischof. Die Hündin sitze sogar manchmal auf dem Schoß von den Tierpflegern, so die 27-Jährige. Doch das Vertrauen des Mischlings musste in den vergangenen Monaten nach und nach zurückgewonnen werden.

'Erst einen Monat, nachdem ,Amy' bei uns war, konnten wir ihren Käfig betreten', so Bischof. 'Sie hatte große Angst vor Menschen. Weil der alte Name der Hündin Angst machte, heißt ,Axa' jetzt ,Amy'.'

Und was geschieht nun mit dem Kampfhund? 'Wir versuchen ihn immer noch zu vermitteln', sagt die Tierheimleiterin. Doch ein großes Problem bei der Suche nach einem neuen Herrchen ist, dass man für die Rasse nur in Ausnahmefällen eine Haltegenehmigung bekomme.

Nordspange Mit einer Petition an den Bayerischen Landtag wendeten sich im Oktober verschiedene Gruppierungen gegen das Verfahren zum Bau der Nordspange in Kempten. Die Eingabe wurde vom Bund Naturschutz, der ÖDP, den Grünen sowie von Bürgern in Lauben unterstützt.

Befassen wird sich damit der Wirtschaftsausschuss des Landtags, erklärt Dieter Klotz vom Landtagsamt. Dazu erstelle das Innenministerium derzeit einen Bericht. Eine Stellungnahme liege noch nicht vor. Ende Januar rechnet Klotz mit dem Fortgang des Verfahrens.

Handy-Sammelaktion 'Wir füllen eure Klassenkasse' – unter dieses Motto stellte der Abfallzweckverband ZAK eine Aktion an Schulen. Ziel war, möglichst viele ausgediente Handys einzusammeln und die Wertstoffe zu recyclen.

Laut Geschäftsleiter Christian Oberhaus ist die Aktion noch nicht abgeschlossen, über das Ergebnis gibt es noch keinen Rücklauf aus den Schulen. Ende des Monats werde Bilanz gezogen.

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