Versammlung
Neue Rettungsleitstelle in Krumbach hat Probleme, Personal zu bekommen

Bei der Personalbeschaffung für die neue Integrierte Leitstelle (ILS) in Krumbach gibt es Probleme. Speziell bei der Einstellung eines zusätzlichen Systemadministrators liege der Grund an zu hohen Qualifikationsanforderungen, sagte der Vorsitzende des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Donau-Iller, Hubert Hafner, in der jüngsten Versammlung.

Der Zweckverband Donau-Iller entsprach deshalb einstimmig dem Antrag des Bayerischen Roten Kreuzes, die Einstellungsanforderungen so zu verändern, dass bestimmte Qualifizierungen in Weiterbildungsmaßnahmen während der Dienstzeit nachgeholt werden können.

Bei den Disponenten der Leitstelle, so Hafner, wäre das Soll 27 Mitarbeiter. In dieser Unterstützungsgruppe seien momentan zwölf Kräfte beschäftigt.

Dennoch hielt er den Start der neuen Leitstelle, die seit 8. November in Betrieb ist und für insgesamt 460 000 Menschen in den Landkreisen Günzburg, Neu-Ulm und Unterallgäu sowie der kreisfreien Stadt Memmingen zuständig ist, für gelungen. Die bisherigen Einsätze seien ohne größere Probleme verlaufen.

Es sei ein erfreuliches Ergebnis, dass die tatsächlichen Ausgaben im Haushaltsjahr 2010 für die Einrichtung der Leitstelle nicht so hoch waren, wie sie prognostiziert wurden. So wurde laut Jahresrechnung 2010 dafür ein Gesamtbetrag von etwa 400 000 Euro notwendig. Im Vorfeld wurden 245 670 Euro an das BRK, das die Leitstelle aufbaute und leitet, überwiesen. Dieser Betrag soll jedoch zurückerstattet werden.

Haushaltsplan vorgelegt

Inzwischen hat das BRK den Betriebskosten-Haushaltsplan 2012 für die ILS dem Verband vorgelegt. Die Gesamtinvestitionskosten belaufen sich auf etwa 2,6 Millionen Euro. Für den Zweckverband Donau-Iller fallen nach derzeitigem Stand Kosten in Höhe von 183 000 Euro an.

Julia Lindner, Geschäftsführerin des Zweckverbandes, sagte, dass die Aufstellung noch nicht vollständig sei, es werden noch Kosten von rund 350 000 Euro erwartet. Die Betriebskosten für die Leitstelle werden laut Rotem Kreuz 2012 etwa 2,1 Millionen Euro ausmachen. Der Zweckverband muss davon 572 369 Euro übernehmen. Hinzu kommen 121 539 Euro an Sachkosten.

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