Immenstadt-Diepolz
Neue Parkplätze mit oder ohne Umgehungsstraße geplant

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Wie kann die Parksituation in Diepolz - weiter -verbessert und gleichzeitig die bauliche Entwicklung des durch das Bergbauernmuseum geprägten Bergstättgebiets im Auge behalten werden? Um diese beiden Fragen ging es jetzt bei einer Ortsteilversammlung in Diepolz.

Max Lang vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE), Landschaftsplaner Stefan Stern und Bauamtsleiterin Julia Jedelhauser stellten dazu erstmals vier Möglichkeiten vor, die sie den Bürgern zum besseren Verständnis mit Hilfe moderner Technik auf einer Leinwand sichtbar gemacht hatten. Untersucht haben die Planer demnach vier Standorte für weitere Stellplätze:

Langlaufparkplatz

Vereinsheim

zwei dezentrale Parkplätze am westlichen und östlichen Ortsrand

ein zentraler Parkplatz am südlichen Ortsrand

Bei der Suche nach einer Lösung, so Jedelhauser, seien auch die Leitlinien, die die Arbeitskreise Dorferneuerung Diepolz mit den Dörfern Freundpolz, Knottenried und Reute in den vergangenen vier Jahren für Parkplätze in der Gemeinde erarbeitet haben (wir berichteten), beachtet worden.

Nach Abwägung aller Kriterien sei klar, so die Planer, dass weitere Stellplätze am Loipenparkplatz das innerörtliche Parkplatzproblem nicht verbessern. Außerdem so Jedelhauser: «Ein Parkplatz am Vereinsheim ist baurechtlich kaum umsetzbar.»

Sinnvoll und realisierbar sind nach Ansicht der Planer deshalb nur ein zentraler Parkplatz im Süden von Diepolz oder zwei dezentrale Parkplätze rechts und links am Ortsrand. Auf lange Sicht von Vorteil ist nach Ansicht des Bauamtes außerdem eine Umgehungsstraße. Schließlich könnten in den nächsten Jahren auch zusätzliche Bauplätze südlich von Diepolz entstehen, gab Bürgermeister Armin Schaupp zu bedenken.

Durch eine Umgehungsstraße werde die Belastung des Verkehrs auf jeden Fall geringer, weil die Autos um den Ort herumgeleitet würden. «Ohne Umgehung machen die dezentralen Parkplätze weniger Sinn, weil die Verkehrsbelastung nach wie vor bestünde», so Jedelhauser. Auf jeden Fall aber werde - mit oder ohne Umgehungsstraße - das innerörtliche Parkplatzproblem gelöst. «Beide Varianten sind vorausschauend geplant und lassen die Möglichkeit für eine Umgehung zumindest offen», erklärte Schaupp den Bürgern.

Jetzt sei es an der Dorfgemeinschaft sich eine gemeinsame Meinung zu bilden und der Stadt dann «ein Signal zu geben», um eine Lösung im Sinne der Bürger zu finden.

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