Pläne
Netzgärten: Bald wird gebaut

Einige Jahre schon beschäftigt der Ausbau des Gebiets Netzgärten in Denklingen den Gemeinderat. Viel wurde diskutiert, unter anderem über Grundstücksgrößen und Zufahrten im künftigen Baugebiet (wir berichteten). Immer wieder wurden Anregungen von Anliegern eingearbeitet. Jetzt scheinen alle Fragen bereinigt zu sein. Bei der jüngsten Sitzung stimmten alle Räte für die Plangenehmigung und den Auftrag zur Ausschreibung ans Ingenieurbüro.

Dem vorausgegangen war eine weitere Anliegerversammlung, bei der der aktuelle Planentwurf vorgestellt wurde, erklärte Bürgermeisterin Viktoria Horber: «Diese Planung fand die Zustimmung der Anlieger.» Somit kann es bald losgehen mit dem Ausbau des Gebiets Netzgärten samt Erschließungsstraße Netzgärten, Gartenweg und den beiden dazugehörigen Achsen. Als Grundlage für die straßenbauliche Neuplanung dient der Bebauungsplan, der im Dezember 2009 aufgestellt wurde.

Das gesamte Baugebiet wird über die Straße Netzgärten erschlossen, die aus dem Eschleweg mündet und teils parallel zur Birkenstraße verläuft beziehungsweise später dort wieder einmündet. Die Straßen werden ausgebaut, zudem werden Straßensinkkästen für die Entwässerung eingebaut. Regenwasserkanal und Schmutzwasserentwässerung seien bereits vorhanden, erklärte Horber.

Bei den Kosten für die Erschließung (rund 218500 Euro) gehe die Gemeinde in Vorleistung, erst nach der Schlussrechnung werden die Erschließungsbeiträge an die Anlieger erhoben. Auch die Beleuchtung wird mit Kosten in Höhe von rund 30000 Euro kein günstiges Unterfangen. Im Preis ist alles enthalten - die Leuchten, die dazugehörigen Lichtmasten sowie die komplette Kabelverlegung und die Montage.

Viktoria Horber betonte, dass der gesamte Ausbau nicht günstig sei, da müsse man versuchen, den Anliegern ein möglichst wirtschaftliches Leuchtenangebot zu unterbreiten. Werner Dacher fragte, ob man solche Angebote nicht noch einmal nachverhandeln könnte. Dazu Horber: «Das könnte man versuchen, aber ob es was bringt, steht auf einem anderen Blatt.

» Zudem sei das bereits das zweite Angebot der LEW, das die Gemeinde angefordert habe. Das erste sei weitaus teurer gewesen. Weniger Leuchten kommen laut Hartmann und Horber auch nicht infrage, da man gewisse Kriterien zur Erschließung einhalten müsse, dazu gehöre die Mindestanzahl an Straßenleuchten, die in den Netzgärten mit zehn Stück erfüllt wäre. Schließlich stimmten die Räte für das Angebot.

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