Feuer
Nächtlicher Brand an der Big Box

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Was bei der Alarmierung für die Feuerwehr noch wie eine Routinesache klang, entwickelte sich in kurzer Zeit schell zum Großeinsatz. In der Nacht auf Samstag ist an der Big Box Allgäu ein Container in Brand geraten. Das Feuer griff auf das Gebäude im hinteren Teil der Veranstaltungshalle entlang der Tierzuchtstraße über. Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Bereich. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Um kurz nach Mitternacht rückte die Feuerwehr zu einem Containerbrand an der Big Box aus. Noch während die ersten Rettungskräfte unterwegs waren, hieß es von der Integrierten Leitstelle, dass die Brandmeldeanlage des Gebäudes angesprungen sei.

Vor Ort dann, erinnert sich Florian Fastner von der Kemptener Feuerwehr, stellte sich die Angelegenheit als brisanter heraus als bisher angenommen: Besagter Container und weitere Gegenstände, die unter dem Vordach des Lagers der Big Box abgestellt waren, standen lichterloh in Flammen.

 

«Der Brand reichte bis in den zweiten Stock hinauf und die ersten Fenster waren bereits geborsten», erklärt Fastner. Weil die Gefahr bestand, dass der Brand sich auch im Gebäude ausbreiten könnte, begannen die 27 Brandschützer sofort mit den Löscharbeiten und schickten einen Atemschutz-Trupp ins Gebäude, wo ein Löscheinsatz letztlich nicht nötig war. Schließlich, so Fastner, belüfteten die Feuerwehrleute das Gebäude und legten einen Schaumteppich über den Container.

Wie es überhaupt zu dem Brand gekommen war, ist laut Polizei noch unklar. Auch Nadja Pielen, Veranstaltungsleiterin in der Big Box, konnte sich am Samstag auf die Geschehnisse der Nacht noch keinen Reim machen - und war sichtlich entsetzt: «Trotz des Brandschutzes wurde die Fassade an dem Gebäudeteil komplett vernichtet.» Innen sei alles verrußt und dreckig und der Gestank sei unerträglich. Selbst im Freien roch es am Samstagmittag noch deutlich nach Rauch.

Wie hoch der Sachschaden ist, könne man, so Pielen, noch nicht sagen. Von mindestens 100000 Euro ging die Polizei in einer ersten Schätzung aus. «Das wird nicht reichen», vermutete die Veranstaltungsleiterin. Die Decke und die Wände des Ladehofs seien komplett verbrannt und «von allem, was aus Kunststoff war, ist nichts mehr da». Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei zur Brandursache.

 

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