Kempten-Heiligkreuz
Nachwuchs des SV Heiligkreuz schafft den Meisterschafts-Hattrick

Gut möglich, dass sie auf dem Heiligkreuzer Sportplatz demnächst Queens «We are the Champions» in der Endlosschleife laufen lassen. Es wäre angemessen, zumindest was die E-Junioren (und die erste Mannschaft) betrifft. Die Kleinen des Vereins haben ein Kunststück fertig gebracht, das es laut Jugendtrainer Jürgen Lusar ewig nicht mehr gegeben hat: Alle drei Teams errangen in ihren Leistungsklassen den Titel. Ein Meisterschafts-Hattrick.

Schaut man in diesen Tagen beim Training der Kleinen auf dem Sportgelände des SV Heiligkreuz vorbei, blickt man in lachende Gesichter. «Wir sind sehr stolz auf unsere Spieler», sagt Thomas Wagner, einer von sechs Trainern für drei Mannschaften, und spricht für seine Kollegen Andreas Strobbel, Luca Campagna, Markus Wagner, Carsten Escher und Jürgen Lusar.

«Ein Rädchen greift ins andere»

Was auffällt: Das Sextett tauscht sich beim Training regelmäßig aus, arbeitet eng zusammen. Auch wenn die Jungs der E-1, E-2 und E-3 die meiste Zeit getrennt üben. «Eines unserer Erfolgsgeheimnisse», glaubt Thomas Wagner. «Da greift ein Rädchen ins andere. Man hilft sich gegenseitig aus.»

Und, so die zweite Beobachtung: Der Trainerstab scheint die gleiche Fußball-Philosophie zu verfolgen, die Markus Wagner so in Worte kleidet: «Das A und O bei uns sind Übungen mit dem Ball. Wir legen sehr viel Wert aufs Spielerische.» Sturem Rundendrehen oder stupidem Krafttraining ohne Ball zeigen sie in Heiligkreuz die Rote Karte.

Nicht den Spaß am Spiel verloren

Was einen wie Kevin Schott (10) freut. Er gehe gerne ins Training, beteuert er. «Am besten finde ich, wenn wir ein Spiel machen.» Gerade bei den Neun- oder Zehnjährigen, ist sich Wagner sicher, komme es darauf an, dass die Jungs (mit Leonie Lusar gibt es auch ein Mädchen) nicht den Spaß am Spiel verlieren.

Der Spaßfaktor kann bei den E-Junioren des SVH derzeit kaum gesteigert werden. Der Dreifach-Titel tut Spielern und Trainer gut. «Wenn man die großen Augen und strahlenden Gesichter nach dem letzten Spiel gesehen hat, wird man für vieles entschädigt», verrät Luca Campagna. Der 18-Jährige übernahm mit Andreas Strobbel erstmals ein Junioren-Team und hat festgestellt: «Man muss viel Zeit und Nerven investieren. Aber es lohnt sich.»

Es war für ihn und seine Buben der E-1 ein echtes Herzschlagfinale. Am letzten Spieltag ging es gegen den TSV Buchenberg - der Sieger dieser Partie war Meister. «Ich konnte kaum schlafen», sagt Jona Lusar (10), «und war ziemlich nervös.

» Es gab mit 4:1 ein Happy-End für ihn und Maximilian Wagner (11), der ein Kunststück fertig brachte: Er spielt seit drei Jahren Fußball und wurde dreimal Meister.

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