Special Prozesse im Allgäu SPECIAL

Motiv
Nach Urteil im Mord-Prozess: Hintergründe der Tat werden bekannt

Nach dem verkündeten Urteil von elfeinhalb Jahren Haft wegen versuchten Mordes gegen einen 49-jährigen Angeklagten, kommen jetzt die Hintergründe der Tat ans Tageslicht. Wohl aus Verzweiflung und Geldsorgen schoss der Mann seinem Nebenbuhler in den Kopf und nahm danach seine Ex-Frau und deren Mutter als Geiseln. Das Opfer überlebte den Kopfschuss nach einer Notoperation, ist aber heute auf einem Auge dauerhaft blind und hat massive geistige Schäden davon getragen.

Der Angeklagte gestand bereits gestern die Tat, außerdem habe er sich selbst umbringen wollen. Finanzielle Probleme, die er nach der Scheidung von seiner Frau nicht alleine bewältigen konnte, sollen wohl der Grund dafür gewesen sein.

Der Mann hatte den 8. Juli bewusst gewählt, denn die gemeinsame Tochter der Ex-Frau und des unbekannten früheren Freundes der Frau feierte ihren fünften Geburtstag. Laut dpa-Angaben begründete der Vorsitzende Richter die besondere Schwere der Schuld damit, dass er diesen Mann töten wollte und dabei planvoll vorgegangen sei.

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