Protest
Nach mutmaßlichem Brandanschlag: 1.000 Kaufbeurer demonstrieren gegen Fremdenfeindlichkeit

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Nach dem mutmaßlichen Brandanschlag auf ein noch leer stehendes Asylbewerberheim im Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz demonstrierten am Freitagabend etwa 1.000 Menschen gegen Fremdenfeindlichkeit und für ein gutes Miteinander in Kaufbeuren.

Dazu aufgerufen hatte das Bündnis für Flüchtlinge, dem zahlreiche Organisationen, Kirchen und auch die Stadt angehören. Zudem unterstützten die beiden islamischen Gemeinden in Kaufbeuren und Parteien den Protestzug. Die Teilnehmer machten zunächst an dem Flüchtlingsheim Station, .

Danach zogen sie ins Zentrum von Neugablonz zur Abschlusskundgebung. Mehrere Redner wandten sich entschieden gegen Hetze und Rassismus. Bürgermeister Gerhard Bucher sagte in Vertretung von Oberbürgermeister Stefan Bosse, der im Urlaub weilte: 'Wir dürfen und können nicht zulassen, dass einige wenige Wahnsinnige Unfrieden in unserer Stadt verbreiten und so die ganze Stadt in Verruf bringen.' Bucher hoffte, dass der Polizei die lückenlose Aufklärung des Brandes gelingt.

Daran arbeitet wie berichtet eine 15-köpfige Ermittlungsgruppe. Die Stadt will das beschädigte Gebäude 'schnellstmöglich instand setzen', um dort vor allem Flüchtlingsfamilien mit Kindern unterzubringen. Bucher versprach, die in Kaufbeuren angekommenen Asylbewerber 'mit aller Kraft nach unseren Möglichkeiten' zu unterstützen und zu begleiten.

Welche Botschaft weitere Redner an die Bürger hatten, lesen Sie in der Samstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kaufbeuren, vom 13.02.2016.

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