Kaufbeuren
Nach der Eiszeit geht es weiter

Strahlende Kindergesichter hat es am Mittwochabend in der Sparkassen Arena zu sehen gegeben. Die sehr gut besuchte Vorpremiere des Animationsfilms «Ice Age 3 - Die Dinosaurier sind los» läutete gleichzeitig auch die Eiszeit des 1. Allgäu-Filmfestivals ein. Doch Kinofans müssen sich keine Sorgen machen: Bereits im nächsten Jahr soll es in die zweite Runde gehen. «Unsere Rechnung wird zwar nicht wie erhofft aufgehen, aber fürs erste Mal war es auf jeden Fall okay», lautet das Fazit des ESVK-Marketingleiters Claus Tenambergen - und weiter: «Genaue Zahlen sind noch nicht bekannt, aber wir gehen davon aus, dass ein kleiner Gewinn übrig bleiben wird.»

Die etwas geringe Publikumsresonanz lässt sich jedoch erklären: «Das Filmfestival wird sich über die kommenden Jahre hinweg erst in Kaufbeuren etablieren. Wir streben ein Erlebnis an, auf das man auch im Nachhinein noch gerne zurückblickt», so Tenambergen. Deswegen seien «kontinuierliche Verbesserungen natürlich notwendig und gut». Nach einem erfolgreichen Abschlussabend mit rund 700 Kinofans und einer geschätzten Gesamtbesucherzahl von rund 4000 Gästen ließ Tenambergen bereits einige Veränderungen verlauten. So sollen beim nächsten Filmfest Einzeltickets bereits von Anfang an erhältlich sein. Auch die Aftershow-Party wird es zumindest unter der Woche wahrscheinlich nicht mehr geben.

Zum Thema Eintrittspreise sagte er: «Wenn man bedenkt, was es für eine große Herausforderung war, diesen hohen Etat der Veranstaltung zu schultern, sind zehn bis zwölf Euro inklusive Rahmenprogramm pro Abend gerechtfertigt. Die Kosten, die bei einem derartigen Event entstehen, werden oftmals unterschätzt.»

An dem Konzept des Blockbuster-Kinos wollen die Veranstalter ebenfalls festhalten. Allerdings seien Veränderungen hinsichtlich des Auswahlverfahrens der Filme denkbar. «Bereits eine solche Vorauswahl zu treffen, ist schwierig. Die Filme müssen auch mit einer gewissen Vorlaufzeit bestellt werden.

Wir sind sehr dankbar, dass Günther Sobeck vom Corona Kinoplex uns auf diesem Terrain unter die Arme gegriffen hat», betont Tenambergen und wies noch einmal auf den unglaublichen Kraftakt hin, den die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer des ESVK bewältigen mussten.

All diejenigen, die künftig auf ein richtiges Open Air hoffen, werden allerdings enttäuscht. Die Risiken, vor allem im Bezug auf das Wetter und die benötigten Lichtverhältnisse, seien zu hoch. Tenambergens vorrangiges Ziel: Die Sparkassen Arena für Veranstaltungen attraktiv zu machen und weiterhin zu nutzen.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen