Katholische Kirche
Musikalischer Jubel in der St. Lorenz Basilika in Kempten

Mit Chor und Orchester feierten in der Basilika St. Lorenz katholische Gläubige das Osterfest. Die markante Osterkerze brennt, Weihrauchduft zieht durch die barocke Basilika und über dem Tabernakel des Hauptaltars thront der umstrahlte Christus mit der Siegesfahne.

Wer besiegt wurde - die Antwort gab es beim Volksgesang: "Jesus lebt!" Der Tod habe nach der Auferstehung Christi nicht das letzte Wort, so Kaplan Dr. Florian Kolbinger zur zentralen Botschaft des Ostersonntags. Der Tod sei die Brücke zum ewigen Leben. Um in dieses Geheimnis des Glaubens einzudringen, bedürfe es freilich einer Welt, die dem Glauben offen gegenüberstehe.

"Eigentlich haben Weihnachten und Ostern viel miteinander zu tun", sagte der Kaplan auch im Hinblick auf die Stunden vor dem Hochamt hereingebrochene Winterpracht. Beide Feste seien Zeichen der göttlichen Liebe und Zuwendung. Ostern, das höchste Kirchenfest des Jahres, befasse sich mit der Zukunft des Menschen.

Den Jubel der Auferstehung ließen in der voll besetzten Basilika musikalisch Solisten, Chor und Orchester ertönen. Den Musikern unter Leitung von Basilika-Chordirektor und Organist Benedict Bonelli gelang eine feine Interpretation der Paukenmesse von Joseph Haydn. Berührt von hoffnungsvollen Worten und schöner Kirchenmusik verließen viele Menschen das Gotteshaus.

Elisabeth Wagner beispielsweise war mit der Familie dabei und ließ einen Osterkorb weihen. Die 43-Jährige aus der Pfarrei St. Lorenz erlebte einen 'sehr feierlichen und würdevollen Festgottesdienst.' Großen Beifall findet die kirchenmusikalische Umrahmung. Benedikt Eicher gehört seit vielen Jahren dem Basilika-Orchester an.

Als Bratscher macht es ihm viel Spaß, der Musica Sacra zu dienen. Vor allem, seit Benedict Bonelli die Basilikamusik leitet. Für den 68-Jährigen war das Hochamt 'ein Höhepunkt der Glaubenspraxis'.

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