Musik und kleine Häppchen

Marktoberdorf | sg | In den Stadtfarben grün und weiß war die Blumendekoration gehalten. Zum 25. Geburtstag sollte die Modeon-Bühne besonders festlich geschmückt sein. Nicht Theater, nicht Ballett, sondern ein sinfonisches Konzert gönnte die Stadt Marktoberdorf sich und der großen Modeon-Fangemeinde zum Jubiläum. Im voll besetzten Haus stand unter anderem Bruckners 4. Sinfonie, auch die «Romantische» genannt, auf dem Programm.

Die Smetana-Philharmoniker aus Prag hatten bereits auf der Bühne Platz genommen. Den Auftakt aber übernahm Bürgermeister Werner Himmer am Mikrofon.

Niemand, so Himmer, habe vor 25 Jahren absehen können, welch hohen Stellenwert das Modeon erreichen würde. Franz Schmid aber habe damals als Bürgermeister der Stadt erkannt, dass ihr ein breiteres Kulturangebot gut tut. Eine kaufmännische Bilanz, so Himmer weiter, sollte an diesem Jubiläumsabend nicht gezogen werden. Fest stehe aber, dass auf der einen Seite der Bilanz die treuen Besucher stehen: in 25 Jahren waren es rund 1,25 Millionen (in den 500 städtischen Veranstaltungen waren es 270000).

Qualität und Atmosphäre

Auf der anderen Seite stehe das Angebot, das sie erleben. Er erinnerte dabei an einige Highlights und an die vielfältigen Möglichkeiten, die das Modeon für jegliche Art von Veranstaltungen bietet. Sicher zeigte er sich, dass es sich weiter durchsetzen werde. Es habe Atmosphäre und biete Qualität zu erschwinglichen Preisen. «Wir stellen uns der Konkurrenz; schließlich haben wir als Stadt auch einen Kulturauftrag zu erfüllen.» Himmers Dank galt nicht nur Franz Schmid und dem treuen Publikum, sondern auch einigen Marktoberdorfern, die dem Haus hinter den Kulissen seit 25 Jahren die Treue halten.

Er nannte den Kulturamtsleiter Rupert Filser - verantwortlich für die Zusammenstellung eines abwechslungsreichen Programms -, Franz Miller als langjährigen Vorsitzenden des Modeon-Fördervereins, Hausmeister Werner Glott, Antonie Karg und Helene Richter, die als Kartenkontrolleurinnen tätig sind, und das Ehepaar Bäckerbauer an der Garderobe.

«Natürlich haben auch wir uns auf diesen Jubiläumstag besonders gefreut», sagt Gerhard Bäckerbauer, der viele der Besucher namentlich begrüßt. Bei keiner Veranstaltung haben er und seine Frau Regina gefehlt. «Und wir wollen das machen, so lange wir können.»

Zum Kulturgenuss gesellte sich an diesem Jubiläumsabend für alle überraschend ein kulinarischer. Die Stadt zeigte sich spendabel und reichte in der Pause Häppchen und Sekt, was von den Besuchern sehr dankbar aufgenommen wurde.

» Eine Besprechung des Konzerts folgt auf der Seite Allgäu Kultur.

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