Hutmuseum
Museumsverein sammelt Spenden für Eröffnung eines neuen Hutmuseum in Reich

Der Geschichts- und Museumsverein Lindenberg will mit einem Baustein-Modell Spenden für die Ausstattung eines künftigen Hutmuseums innerhalb des Kulturzentrums Reich sammeln. Da dessen Bau vom Stadtrat aber noch nicht beschlossen wurde, sammelt der Verein zunächst Absichtserklärungen, aber noch keine Spenden ein. Das beschlossen die Mitglieder bei der ersten Jahreshauptversammlung des 2010 gegründeten Vereins.

Die symbolischen Bausteine sollen 1000 Euro kosten. Mindestens ein Achtel, also 125 Euro, muss eingezahlt werden, damit der Spender später im Hutmuseum erwähnt wird. In welcher Weise - ob durch Nennung des Namens auf einer Tafel oder mit einem Foto - muss noch beschlossen werden. Die Anregung von Hutkönigin Anna Benedicta Walser, die Bausteine als << Hut-Steine >> zu bezeichnen, griff der Vorsitzende des Vereins, Lindenbergs Bürgermeister Johann Zeh, auf und verwendete in der Folge nur noch diesen Begriff.

Schriftführer Roland Kappel betonte, dass das gesammelte Geld nicht für das Gebäude oder den laufenden Betrieb des künftigen Hutmuseums gedacht sei, sondern ausschließlich für die Neugestaltung und Einrichtung verwendet werden soll. Auch wenn der Verein jetzt noch keine << Hut-Steine >> verkauft: << Eine Erklärung würde unsere Planung erleichtern >>, so Kappel.

Seinen Hinweis auf die steuersenkende Wirkung einer Spende, konterte der zweite Vorsitzende Günther Rädler: << Die meisten Spenden dürften von Rentnern kommen, die keine Steuern zahlen >>. Sie profitieren daher nicht von der Spendenbescheinigung des Vereins.

Er regte daher an, den Spendern andere Vergünstigungen zukommen zu lassen, << beispielsweise freien Eintritt ins Museum innerhalb eines befristeten Zeitraums >>. Einen Beschluss hierzu soll der Beirat des Vereins fassen, so das Fazit der Diskussion.

Als << gute, mutige Entscheidung >> lobte Zeh das Votum des Stadtrates, Vorarbeiten des Architekten für rund 250000 Euro zu finanzieren, wenngleich die endgültige Entscheidung über die Umsetzung noch ausstehe. Er wisse, dass diese Entscheidung << von der Bevölkerung auch kritisch gesehen wird >>.

Er gehe davon aus, dass der Stadtrat im Oktober endgültig über den Bau entscheide.

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