Füssen
Musette bis Mendelssohn

Der Fürstensaal des ehemaligen Klosters St. Mang dient ab kommenden Mittwoch wieder als Forum für große Musik: Die Fürstensaalkonzerte beginnen. Den Auftakt der Reihe, die bis September einige namhafte Ensembles an den Lech bringt, macht am Mittwoch «Quadro Nuevo» mit dem ersten Konzert unter dem Titel «Jazz und Moderne». Die Abo-Konzerte mit Klassik beginnen dann am Freitag. Das Tecchler-Trio zählt, so jung es ist, zu den führenden Klaviertrios der heutigen Zeit.

Ruckzuck ausverkauft

Es ist einfach bekannt, dass Mulo Francel (Saxofone, Klarinetten), Robert Wolf (Gitarre, Bouzouki), Andreas Hinterseher (Akkordeon, Vibrandoneon, Xylophon) und D. D. Lowka (Kontrabass, Percussion) klasse Musik machen. Tango, Valse Musette, Arabesken, Flamenco, liebevoll entstaubte Filmmusik und ein fast schon verklungenes Italien - das ist «Quadro Nuevo». Seit 1996 gaben die vier Musiker über 1500 Konzerte quer durch Europa - nicht nur in Konzertsälen und auf Festivals, sondern auch mal als Straßenmusikanten oder als nächtliche Tango-Kapelle in einer Bar.

Wie gut «Quadro Nuevo» ist, hat sich schnell herumgesprochen. Kaum war ihr Termin im Fürstensaal bekannt, waren alle Karten weg. Das Kulturamt der Stadt um Karina Schmölz hat sich deshalb für den Mittwoch, 17. Juni, etwas ausgedacht: «Wir werden an der Abendkasse ab 18.30 Uhr Nummern ausgeben. Und falls Karten zurückgegeben werden, diese der Reihenfolge nach weitergeben.»

Das Tecchler-Trio, das am Freitag, 19. Juni, die Kammermusikreihe im Fürstensaal eröffnet, hat seinen Ruf als Klaviertrio der Spitzenklasse durch zahlreiche internationale Preise gefestigt - vor allem durch den Sieg beim ARD-Musikwettbewerb 2007.

Benjamin Engeli (Klavier), Esther Hoppe (Violine) und Maximilian Hornung (Violoncello) konzertieren in Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, dem Beethovenhaus Bonn, in der Wigmore Hall London, im Tschaikowsky Konservatorium Moskau, im Herkulessaal der Münchner Residenz, im Wiener Konzerthaus oder in der Tonhalle Zürich. Nun sind sie zum zweiten Mal im Fürstensaal, zumal es hier eine historische Verbindung gibt:

Tecchler und Füssen

Der Name des Trios geht zurück auf das Cello von Maximilian Hornung, welches vom italienischen Geigenbauer David Tecchler (um 1700) gebaut wurde, der in einem engen Zusammenhang mit dem Füssener Geigenbau steht. Das Programm: Camille Saint-Saens - Trio Nr. 1 F-Dur op. 18; Tobias P. M. Schneid - Piano Trio No. 2 (2006); Felix Mendelssohn Bartholdy - Trio Nr. 2 c-Moll op. 66.

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