Gewitter
Murenabgang im Kleinwalsertal

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In der Nacht auf Donnerstag gab es ein starkes Gewitter mit Hagel und kräftigen Windböen im österreichischen Mittelberg im Kleinwalsertal. Dadurch löste sich vom Zwölferkopf in der sogenannten 'Kracherrinne' eine Mure. In einem Kegel mit einem Durchmesser von 100 Metern sammelte sich das ganze Geröll.

Nachts wurde die Wildentalstraße (Gemeindestraße) im Bereich der Schwandbrücke aus Sicherheitsgründen gesperrt. Außerdem mussten die Einsatzkräfte ein Wohnhaus mit drei Bewohnern evakuieren. Die Mure verfehlte das Haus nur knapp. Bereits am Donnerstagmorgen konnten die Straße und das Haus aber wieder freigegeben werden.

Das Ausmaß der Mure

Die Mure begrub nachts einen Holzlagerplatz und mehrere Baumaschinen unter sich. Bis auf einem Traktor konnte der Grundstücksbesitzer nichts mehr vom Gelände retten. Bereits nach 20 Minuten war alles voller Wasser, Schlamm und Geröll. Der Besitzer schätzt, dass sie Mure an dieser Stelle bis zu sieben Metern dick ist.

Wie lange die Aufräumarbeiten noch andauern, konnte zum jetzigen Zeitpunkt niemand sagen. Neben der Feuerwehr Mittelberg war auch die Polizei mit einem Hubschrauber im Einsatz.

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