Munteres Tore-Schießen

Von Dieter Grimmer | Füssen/Miesbach Ein so klarer 7:2 (2:0, 3:1, 2:1)-Auswärtssieg des EV Füssen beim TEV Miesbach, der ja noch vor kurzem Kaufbeuren mit 4:2 besiegt hatte, war am Freitag nicht unbedingt zu erwarten. Nachdem jedoch seit langer Zeit erstmals wieder Leopold Prantl sowie Florian Bindl (ein Tor) und auch Henri Virta auflaufen konnten, war die Abwehr stabilisiert. Weiter meldete sich Ruslan Bezshchasnyy eindrucksvoll mit zwei Toren zurück und Tom Fiedler hat offensichtlich seine Verletzung überwunden (ein Tor). Die restlichen Tore besorgte das Traum-Duo Eric Nadeau (1) und Garrett Festerling (2).

Von den rund 470 Zuschauern kamen zirka 70 aus Füssen, wobei der rappelvolle Fan-Bus erstmals 'ausverkauft' war. Die Fan-Gemeinde sorgte auch ohne Trommeln für ein Heimspiel ihrer Mannschaft, die schon nach gut drei Minuten durch den wie aufgedreht agierenden Ruslan Bezshchasnyy (Markus Vaitl, Markus Wartosch) in Führung ging. Eine 5:3 Überzahl nutzte dann Florian Bindl (Nick Anderson, R. Bezshchasnyy) zum 2:0 Pausenstand bereits in der 12. Minute. Bis dahin bewahrte der während des ganzen Spiels hervorragend haltende Christian Krüger seine Mannschaft vor einem möglichen Tor der Gastgeber.

Zwei schnelle Tore in Unterzahl

Als Füssen dann gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts durch 'Spielen mit 6 Mann' zum zweiten Mal eine Strafe erhielt, sorgten Eric Nadeau auf Superpass von Garrett Festerling sowie Ruslan Bezshchasnyy, der eine Scheibe der Miesbacher abfing, mit zwei Unterzahltoren binnen 55 Sekunden schon für eine frühe Vorentscheidung. Nur drei Zeigerumdrehungen weiter bewiesen dann Tom Fiedler (Festerling, Anderson) ihre Überzahlstärke mit dem 5:0. Beim ersten Treffer durch Neundorfer in der 33. Minute kurz nach einem Pfostenschuss von Anderson konnte nicht einmal Krüger die Nachlässigkeiten seiner Vorderleute ausbügeln. Kurz vor der zweiten Pause gelang es den Füssenern nicht, bei teilweise zwei Mann mehr auf dem Eis vorzeitig den Sack zuzumachen, da hatte der gegnerische Torwart Theurer seine beste Phase.

Mit dem ersten Tor durch Garrett Festerling (Nadeau) nach nur 15 Sekunden im dritten Abschnitt wurde die Überlegenheit der Füssener eindrucksvoll untermauert. Dann häuften sich die Strafzeiten auf beiden Seiten, wobei der beste Miesbacher Patrick Neundorfer eine Überzahl zum zweiten Treffer nutzte (48. Minute). In der 58. Minute krönte Festerling (ebenfalls in Überzahl) seine Leistung mit dem hoch verdienten 7:2 Endstand, wobei er dem gegnerischen Torwart nicht den Hauch einer Chance ließ. Die Junioren belohnte Trainer Dave Rich in den letzten knapp 60 Sekunden, als sie ohne 'Star'-Spieler Power-Play spielen durften und dabei ihre Sache ordentlich machten, ohne dass ihnen allerdings ein durchaus mögliches Tor vergönnt war.

Symptomatisch für die gute Stimmung in der Mannschaft war der Ausspruch von Florian Bindl, der trotz seiner immer noch schmerzhaften Verletzung auf Nachfrage sagte: 'Ach ja, es ging ganz gut, obwohl es schon noch ein bisschen weh tut.'

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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