Olympia 2018
München meldet seinen Wintertraum an

Das Rennen hat begonnen: München hat sich offiziell um die Olympischen Winterspiele 2018 beworben. Die Landeshauptstadt und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) schickten Briefe an das Internationale Olympische Komitee (IOC).

'Der Startschuss ist gefallen, München ist für die Olympischen und Paralympischen Spiele angemeldet', sagte DOSB-Präsident Thomas Bach. Der Weg ist noch weit und teuer.

Die Entscheidung über den Olympiaort 2018 fällt in zwei Jahren; München rechnet mit rund 30 Millionen Euro Bewerbungskosten. Konkurrenten können sich noch bis Donnerstag nächster Woche melden.

Bislang stehen Pyeongchang (Südkorea) und Annecy (Frankreich) bereit. Ab Freitag ist München dann nach den strengen IOC-Regeln offiziell eine Bewerberstadt, darf sich mit einem Logo schmücken und werben. Bach freute sich darüber, dass München mit einem 'kompakten, innovativen und nachhaltigen Konzept' antrete.

Die Pläne sehen vor, dass in der Landeshauptstadt alle Eissportarten ihre Wettkampfstätten haben. In Garmisch-Partenkirchen und Oberammergau (Langlauf/ Biathlon) sollen die Schneesportler um Medaillen antreten und am Königssee die Bob-, Rodel- und Skeletonpiloten.

München wäre die erste Stadt, in der sowohl Sommerspiele (1972) als auch Winterspiele zu Gast wären. Bach sieht darin ein 'i-Tüpfelchen' der Bewerbung. Der Präsident des Deutschen Skiverbands, Alfons Hörmann, sprach von 'gelebter Nachhaltigkeit', wenn im Jahr 2018 noch Anlagen der Spiele aus dem Jahr 1972 genutzt würden.

Auf den Olympiabewerber wartet nun viel Arbeit. 2010 muss München die ersten Bewerbungsunterlagen vorlegen, denn Ende Juni fällt die Entscheidung, welche Städte vom Bewerber zum Kandidaten aufsteigen. Danach muss das Bewerbungsbuch ('Bid Book') erstellt werden, 2011 kommt die IOC-Evaluierungskommission zu Besuch.

Probleme in Sotschi Der russische Ausrichter der Winterspiele 2014 bekam ein schlechtes Zwischenzeugnis: 'Wir dürfen keine Sekunde verlieren, was den Bau der Sportstätten betrifft', warnte Jean-Claude Killy, Vorsitzender der IOC-Koordinierungskommission.

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