Ärgernis
Müll in Wiesen macht Kühe im Oberallgäu krank

Ein halber Eimer voller kleiner Schnapsfläschchen – so viel kann schon mal zusammenkommen, wenn Rita Ott auf ihren Feldern in Kempten Müll sammelt. Manchmal findet die Landwirtin auch ganze Tüten voller Hausmüll. Ein Ärgernis, das sie und viele ihrer Kollegen zum regelmäßigen Abfallsammeln zwingt. Ein gefährliches Ärgernis sogar – nämlich dann, wenn Metall, Alu oder Plastik im Futter von Kühen landet. Der Unrat ist nicht das einzige Problem: Auch Hinterlassenschaften von Hunden können das Vieh krank machen.

„Laien ist zu wenig bewusst, dass auf den Weiden das Futter der Kühe wächst“, sagt Drs. Teo van Halsema, Leiter der Kemptener Geschäftsstelle des Tiergesundheitsdienstes Bayern. Ob Müll oder Hundekot – Verunreinigungen wirken sich ihm zufolge immer negativ auf die Tiere aus. Kleine Drahtstücke zum Beispiel. Diese bleiben meist im Netzmagen stecken, also einem der Vormägen der Kuh. Es könne passieren, dass das spitze Ende des Drahtes diesen durchsticht und den Herzbeutel beschädigt. Die mögliche Folge: eine Entzündung und schließlich ein todkrankes Tier, das nicht mehr zu retten ist.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 15.03.2018.

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