Kempten
«Motivieren und beweisen, wozu die SPD fähig ist»

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Einen Motivationsschub wollte Reinhard Strehlke in den Reihen seiner Genossen auslösen, als er seinen Wahlkampf jetzt offiziell eröffnete. Der SPD-Bundestagskandidat betonte, dass seine Partei noch längst nicht alle ihre Anhänger mobilisiert habe. Die Union dagegen schon. Strehlke schwor seine Parteifreunde darauf ein, jetzt mit sozialdemokratischen Themen zu punkten.

«Ich hoffe, dass wir den Instituten zeigen können, wozu die SPD fähig ist», spielte Strehlke auf die schlechten Umfragewerte der Partei an. Es gehe vor allem darum, eine schwarz-gelbe Koalition in Berlin zu verhindern. Denn diese könne die Finanzkrise nicht beseitigen. Strehlke schloss sich den offiziellen Forderungen von Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier an. Intensiver ging er auf folgende Themen ein:

Gute Löhne für gute Arbeit «Wir wollen Mindestlöhne, die nicht umgangen werden können», betonte der 55-Jährige. Die Mittelschicht dürfe nicht weiter schrumpfen. Außerdem betonte Strehlke, dass die Zahl der «Aufstocker» reduziert werden müsse. Das seien Menschen, die arbeiten, ihren Verdienst aber mit Hartz-IV aufbessern müssen.

Klimaschutz «Deutschland soll weltweit Vorreiter als Ideenschmiede erneuerbarer Energien werden», sagte Strehlke. Sein Ziel ist, dass in absehbarer Zeit mindestens 20 Prozent des deutschen Energieverbrauchs aus regenerativen Quellen gedeckt wird.

Echte Gleichstellung für Frauen Diese soll notfalls auch über eine Frauenquote in Betrieben erreicht werden.

Ein tolerantes Land für alle Dazu gehört laut Strehlke auch, ausländische Abschlüsse und Qualifizierungen anzuerkennen: «Es kann nicht sein, dass ein ausgebildeter Ingenieur gezwungen ist, als Hilfsarbeiter zu arbeiten.

Christliche Werte betont

Neben Direktkandidat Strehlke tritt auch der erst 21-jährige Sebastian Abele zur Bundestagswahl an. Abele hat jetzt sein Abitur gemacht und überlegt, was er studieren will. Gründe, warum er der SPD beigetreten ist, gebe es viele. Als Beispiel nannte Abele, dass er überzeugter Christ sei. Daher habe er auch überlegt, ob er bei der Union nicht besser aufgehoben sei. «Aber das hat sich erübrigt. Die sind mir nicht christlich genug», meinte Abele. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von der Gruppe Veto.

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