Tierheim
Mitarbeiter des Kemptener Tierheims entsetzt: Einrichtung ohnehin überfüllt

Für die Mitarbeiter des Tierheims war es eine böse Überraschung: Innerhalb von zwei Tagen fanden sie insgesamt 24 Katzen im Notzwinger.

Im Tierheim, das derzeit wie berichtet aus allen Nähten platzt, weiß man nicht mehr weiter: 94 Stubentiger müssen nun aktuell versorgt werden, was die Tierschützer nicht nur vor finanzielle Probleme stellt: Die Quarantänestation, in der die 24 neuen Katzen bis zur Komplettbehandlung durch den Tierarzt ausharren müssen, ist überfüllt.

Das Tierheim, sagt Cornelia Glatz, brauche dringend Spenden, um über die Runden zu kommen. Zudem appellieren die Tierschützer an alle Katzenhalter, ihre Samtpfoten kastrieren zu lassen.

Ob alle 24 neuen Katzen von ein und derselben Person stammen, können die Tierschützer nur vermuten. Jedenfalls, so Glatz, habe der Unbekannte dem Tierheim eine Last aufgebürdet, die kaum mehr zu stemmen sei: Unter den abgegebenen Tieren war ein quasi frisch entbundenes Katzenbaby ohne Mutter. Das Kätzchen müsse nun alle zwei Stunden gefüttert werden. Zudem müsse jede neue Katze entfloht, entwurmt sowie geimpft und die erwachsenen Katzen müssten kastriert werden.

<< Immense Kosten >>

<< Die immensen Kosten übersteigen die Möglichkeiten des Tierheims >>, klagt Glatz. Sowohl würden dringend Spenden gebraucht (Konto-Nummer 858498, Raiffeisenbank Kempten, Bankleitzahl 73369902), als auch Menschen gesucht, die eine Katze aus dem Tierheim bei sich aufnehmen möchten.

Die Tierschützer appellieren nun dringend an alle Katzenbesitzer, ihre Tiere - vor allem, wenn sie Freigänger sind - kastrieren zu lassen. Unkastrierte Katzen, so Glatz, können sich zwei bis dreimal im Jahr fortpflanzen und so jährlich bis zu 15 Katzenwelpen zur Welt bringen.

<< Diese Katzen ihrem Schicksal zu überlassen, ist kein verantwortungsvoller und ethisch vertretbarer Umgang mit dem Problem >>, betont Glatz. Eine Kastration für alle Freigängerkatzen sei als Instrument gegen ungewollte Vermehrung unverzichtbar - und letztlich echte Unterstützung für den Tierschutz.

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