Mit Umfahrung im Zeitplan

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von etienne le maire
| Wertach Der Kreisel am Ortseingang ist fertig und wird schon munter befahren, mit dem Brückenbau liegen die Arbeiter im Zeitplan, und bis auf die Höhe des Bichelwegs zieht sich auch die neue Straße schon als schwarzgraues Band durch die noch unbewachsenen Böschungen. Wertachs Bürgermeister Eberhard Jehle und Bauleiter Paul Steinbach vom Landratsamt Oberallgäu informierten vor Ort über den Stand der Bauarbeiten: Alles im Plan, trotz wetterbedingten Verzugs im Vorjahr soll die Straße wie geplant möglichst im Oktober oder November fertig sein.

Neues Bett für Starzlach

Großenteils abgeschlossen ist inzwischen die Verlegung der Starzlach, die auf nun auf 450 Meter Länge ein neues Bachbett erhält. Die Starzlach soll auch in diesem Bereich naturnah gestaltet werden, erklärte Steinbach. Bepflanzen will man das Ufer aber erst im Frühjahr 2009. Nach und nach entstehen auch die vier Meter hohen Lärmschutzwälle.

Lob für den Freistaat

Ein dickes Lob hat der Bürgermeister für den Freistaat übrig: Die kleine Marktgemeinde, die die Bauträgerschaft selbst übernommen hat, damit überhaupt etwas vorangeht, muss auf das nötige Geld für den Straßenbau nicht warten.

'Die Mittel von der Regierung kommen mit dem Bauverlauf zuverlässig und innerhalb weniger Tage', stellt der Rathauschef fest: Angesichts sonst üblicher Wartezeiten auf zugesagte Staatszuschüsse sei das jedenfalls nicht selbstverständlich.

Die im Ort vor dem Bau heftig umstrittene Ortsumfahrung war Gegenstand eines Bürgerentscheids mit letztlich über 80 Prozent Zustimmung. Davon merkt man aber derzeit nicht mehr viel im Ort, stellt Bürgermeister Eberhard Jehle fest: 'Es zeigt sich immer mehr, dass es die richtige Entscheidung war und für den Ort eine gewaltige Entlastung bringt.' Gerade auch, weil durch die einvernehmliche Planung für das Steinbruchgelände dort sicher noch lange Jahre abgebaut wird. Der Lkw-Verkehr ginge ohne Umgehung weiter mitten durchs Dorf.

'Das war gute Arbeit'

Dort habe man nach dem Straßenbau die großartige Chance, die Ortsdurchfahrt anzupacken und neu zu gestalten. Respekt zollt Jehle seinem Vorgänger Otto Hengge: 'Das war gute Arbeit, bei diesem Projekt letztlich alle unter einen Hut zu bringen.' Er selbst wolle die Sache 'so zum Ende bringen, dass alle begeistert sind', sagt Jehle: 'Ich glaube, die Leute stehen dahinter.'

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