Buchenberg
Mit Studenten-Tipps das Image stärken

Eine Gemeinde, glaubt Buchenbergs Bürgermeister Toni Barth, müsse stets bestrebt sein, sich weiter zu entwickeln. Dazu gehöre auch, das Image in der Öffentlichkeit zu stärken. Weshalb die Buchenberger Gemeinderäte vor geraumer Zeit beschlossen haben, Hilfe von außen in Anspruch zu nehmen, um die «Marke Buchenberg» weiter voran zu bringen.

Toni Barth: «Oft sehen Außenstehende deutlicher als direkt Beteiligte, wo man seine Gemeinde verbessern muss.» Im Wintersemester werden Studenten der Kemptener Hochschule mit Schwerpunkt Marketing Recherchen beginnen, Umfragen starten, Analysen erstellen, um Ende des Jahres das Resultat ihrer Untersuchung der Gemeinde übergeben zu können.

Dieses Projekt in Zusammenarbeit mit der Hochschule ist für Buchenberg Neuland. Entsprechend neugierig ist man dort schon jetzt, was die Studenten vorlegen. In den kommenden Wochen werden sie Bürger, Winter- wie Sommertouristen und Gewerbetreibende mit ihren Fragen löchern, Stärke- und Schwäche-Analysen erstellen oder Vergleiche ziehen zu ähnlich großen Gemeinden in anderen Regionen.

Vorschläge ernst nehmen

Der Gemeinderat ist sich schon jetzt einig: Man werde die Vorschläge der Studenten ernst nehmen und versuchen, einiges davon auch umzusetzen. «Wie viel genau», meint der Bürgermeister, «kann man jetzt natürlich noch nicht sagen.» Ohnehin ist das Projekt der Imagestärkung des Ortes auf eine längere Zeit angelegt. Innerhalb der kommenden drei bis fünf Jahre, so Barth, sollen entsprechende Maßnahmen getroffen werden. Gut möglich, dass sich Buchenberg dann auch als Gewerbestandort ein wenig verbessern könne.

Was schon jetzt in Angriff genommen werde, so die Information im Rahmen der jüngsten Gemeinderatssitzung, sei die Landschaftspflege im Bereich Brühl. Stefan Pscherer vom Landschaftspflegeverband machte deutlich, dass es in diesem Gebiet dringend nötig sei, zu entbuschen. Die danach entstehenden Streuwiesen könnten die Landwirte dann leichter bearbeiten.

Gut für die Gemeinde: Es werde laut Pscherer der Antrag gestellt, die Arbeiten dort als Klimaschutzmaßnahmen laufen zu lassen. Das würde bedeuten, dass der Freistaat 90 Prozent der Kosten übernimmt. Für den Rest kommt der Landschaftspflegeverband auf. Von dieser Art der Landschaftspflege würden zudem heimische Pflanzen, aber auch Kreuzottern oder bestimmte Schmetterlingsarten profitieren.

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