Kempten
Mit Spaten und Schubkarre

Gartenarbeit ist erwiesenermaßen gesund. Viele Menschen finden dabei Ausgleich und Entspannung. Denn Gärtnern setzt Glückshormone frei und baut Stress ab. Zusätzlich fördert die Arbeit im Garten die körperliche Fitness.

'Gartenarbeit kann mit sanften Ausdauersportarten durchaus mithalten', so Gaby Schertler, Sportfachkraft von der AOK Kempten-Oberallgäu. Sie macht beweglicher, kräftigt Muskeln und Gewebe und stabilisiert das Herz-Kreislaufsystem. Zudem wirkt sich das Gärtnern positiv auf Blutdruck und Cholesterinspiegel aus, schützt vor Osteoporose und verringert das Diabetes-Risiko.

Damit die gesundheitsfördernde Wirkung nicht eingeschränkt wird, sollte man allerdings auf ein paar Dinge achten. 'Wie bei anderen sportlichen Aktivitäten auch, gilt bei der Gartenarbeit, langsam zu starten, besonders wenn die letzten Aktivitäten bereits länger zurück liegen', rät Schertler. Beim gesunden Gärtnern ist vor allem das richtige Heben, Tragen und Bücken wichtig. Gartenfreunde sollten immer möglichst viel aus den Beinen und nicht aus dem Rücken heraus arbeiten.

Tipps

• Beim Aufheben schwerer Lasten wie Säcke mit Blumenerde sollte man in die Knie gehen, beim Hochheben bleibt der Rücken gerade.

• Wer sich mit dem Sack umdrehen muss, macht dafür lieber mehrere Schritte, statt nur den Oberkörper zu drehen.

• Beim Unkraut zupfen, empfiehlt es sich, in die Knie zu gehen, statt den Rücken mit durchgedrückten Beinen zu beugen.

• Wasserkannen und Säcke sollten nicht über weitere Strecken getragen werden. Wer dennoch damit weitere Strecken zurücklegen muss, setzt lieber Rollbretter oder eine Schubkarre ein.

'Für viele Arbeiten im Garten gibt es auch Hilfsmittel, die den Rücken schonen', weiß Schertler. Dazu gehören höhenverstellbare Stiele für Spaten, Besen und Rechen. Fürs Schneiden der Rasenkanten gibt es Scheren mit Stiel. Für kniende Arbeiten ist auch dann ein Kniekissen sinnvoll, wenn man noch keine Gelenkbeschwerden hat.

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