Firmenporträt
Mit Neuheiten aus dem Backofen die Region erobern

Seit Tausenden von Jahren zählt Brot zu den Grundnahrungsmitteln des Menschen. Diese lange Geschichte bedeutet aber nicht, dass es deswegen altbacken daherkommen muss. Im Gegenteil: Die Bäckerei Schwarz mit Sitz in Lindenberg (Westallgäu) und Filialen in der ganzen Region will getreu ihrem neuesten Slogan «der Bäcker für Entdecker», ständig innovativ sein. «Wir wollen unseren Kunden immer etwas Neues bieten», sagt Inhaber Thomas Neumann. Im Moment füllten deshalb zum Beispiel Produkte mit Wellness-Charakter - etwa Buttermilchbrot - und Backwaren aus Dinkel nach neuen Rezepturen die Regale. Produziert wird so weit wie möglich mit regionalen Rohstoffen.

Geht es nach Senior-Chefin, Rita Neumann, ist Innovation an nur einem Standort schwer durchführbar. «Aus diesem Grund haben wir früh damit angefangen, Filialen zu gründen», sagt die Müllermeisterin, die mit ihrem Mann vor 18 Jahren aus Oberfranken ins Allgäu kam.

Den alten Namen behalten

In Lindenberg übernahm das Ehepaar die Bäckerei Schwarz. «Den Namen haben wir auch gleich behalten, weil er schon bekannt war», berichtet Rita Neumann.

Heute betreibt ihr Sohn mit rund 350 Mitarbeitern an 24 Standorten in der Region 44 Bäckereifilialen. Diese Geschäfte befinden sich teilweise in der sogenannten Vorkassenzone größerer Märkte, teilweise wurden Bäckereien übernommen oder separate Läden eröffnet. Erst vor Kurzem nahmen zwei neue Filialen in Immenstadt und Kempten den Betrieb auf.

Zwei weitere folgen demnächst in Isny und Wangen (württembergisches Allgäu). Auch in Oberstdorf und Memmingen kann man bei der Bäckerei Schwarz einkaufen. Weiter in den Osten des Allgäus will das Unternehmen allerdings derzeit nicht vorrücken. Stattdessen soll es im Bodenseeraum eventuell noch weitere Läden geben und auch Vorarlberg wäre ein bevorzugtes Ziel, sagt Rita Neumann.

Beliefert werden die einzelnen Filialen von Lindenberg aus. «Semmeln und Brezen kommen als frische, nicht gefrorene Teiglinge an und werden dann dort gebacken. Das Brot wird fertig geliefert», sagt Thomas Neumann. Um das Arbeitsaufkommen auch künftig bewältigen zu können, wird das Geschäft in Lindenberg bald um einen 1000 Quadratmeter großen Anbau erweitert. Investitionssumme: 1,4 Millionen Euro.

Lernen in der Schweiz

Um immer wieder Neues bieten zu können, hat das Unternehmen kürzlich zum Beispiel drei seiner Bäckermeister in die Schweiz geschickt. Dort lernten sie, wie das typische St. Galler Brot gebacken und geflochten wird. «Wir hatten vor Jahren auch schon einen französischen Bäcker bei uns, der für uns Croissants gebacken hat», erzählt Rita Neumann. Dieses Backwerk sei damals im Allgäu noch recht neu gewesen.

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