Einweihungsfeier
Mit der Kemptener Suttschule durch die Jahrhunderte

2Bilder

Mit viel Liebe wurden die Gebäude der Volksschule An der Sutt saniert und gestaltet, fand Rektorin Waltraud Sirch-Erdogan bei der Einweihungsfeier für den Um- und Ausbau der beiden Häuser. Ebenfalls mit viel Liebe hatten Kinder und Lehrkräfte ihre Beiträge zu einem kurzweiligen Programm zusammengestellt, das unterstrich, was die Buben und Mädchen im 'Suttschullied' zum Ende des Fests sangen: 'In der Schule An der Sutt gefällt’s uns gut!'

Nicht die Erwachsenen mit ihren kurz gefassten Reden standen im Mittelpunkt des Festes, sondern die Schulkinder.

Sie zogen alle Register ihres Könnens, hatten mit Eltern- und Lehrerhilfe phantasievolle Kostüme geschneidert, sangen auf die Schule umgedichtete Lieder, spielten kleine Sketche und ein heiteres Theaterstück um einen Esel, der das Lesen lernt, legten einen höfischen Tanz der Rokokozeit aufs Parkett und rappten mit Löffel und Gabel.

Auf humorvolle und unterhaltsame Weise servierten sie den vielen Gästen im Haus der Senioren gleichzeitig die Geschichte der Schule von 789 nach Christus bis 2011, fröhlich moderiert von den Schülern Christina von Mayerhofer und Maximilian Schindele.

Die Zeitreise der Kinder enthüllte auch, wie die Suttschule zu ihrem Namen kam: Sutt bezeichnete einst ein sumpfiges Gelände – und so war früher der Boden beschaffen, auf dem heute die Schule steht.

Dass nicht in der ausgebauten Suttschule, sondern im Haus der Senioren gefeiert wurde, erklärte Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer.

Auf die jetzt abgeschlossene Schulbaumaßnahme, eine Investition in Höhe von 5,5 Millionen Euro, folgen bis 2013 der Rückbau des Pavillons und der Bau einer Sporthalle sowie einem Sportplatz auf dem Dach sowie die Gestaltung der Außenanlagen. Dafür sind weitere 2,9 Millionen Euro angesetzt, so dass die Gesamtkosten bei 8,4 Millionen Euro liegen.

'Mit großem Respekt' vor den alten Baumeistern sind die Architekten mit Hermann Hagspiel an 'den schönen Auftrag' herangegangen

, das 300 Jahre alte Waisenhaus und die 150 Jahre alte Suttschule durch eine Brücke aus Stahl und Glas miteinander zu vereinen. Von einer 'guten Lösung' sprach auch Elternbeiratsvorsitzender Jürgen Herrmann. Jetzt hätten die Kinder wieder eine Heimat.

Heute, Samstag, 15. Oktober, von 10 bis 15 Uhr Tag der offenen Tür an der Suttschule, Kronenstraße.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen