Sonthofen / Oberallgäu
Mit Abschluss bessere Chancen am Arbeitsmarkt

Daniel hats geschafft. Und das gleich in doppelter Hinsicht: Der 16-jährige Ofterschwanger hat seinen Hauptschulabschluss und einen Lehrstellen-Vertrag in der Tasche. Dass er im August eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker beginnen darf, ist auch ein Verdienst der Oberallgäuer Volkshochschule (ovh). Denn sie ermöglichte Daniel und weiteren 19 Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren mit dem von der EU geförderten Projekt «Übergang Schule - Beruf» einen besseren Start in die berufliche Zukunft.

Allerdings gibt es einen Wermutstropfen bei der Sache: Für die Weiterführung des Projekts seien im Moment keine Fördergelder in Sicht, bedauerte bei der Abschlussfeier in der Kultur-Werkstatt ovh-Leiterin Stefanie Scholz. Vize-Landrat Anton Klotz versprach jedoch, sich für eine Fortsetzung der Bildungsmaßnahme im Herbst einzusetzen.

«Viel gelernt» habe er, bestätigt Daniel vor der Zeugnisübergabe durch den Sonthofer Bürgermeister-Vize Harald Voigt. Die rund zehn Monate «Extra-Schule» seien «recht gut» gewesen, auch wenn er ab und an einen «Durchhänger» gehabt habe, wie der Absolvent lächelnd eingesteht. Die Schüler seien aber immer wieder motiviert worden, versicherte Daniel.

Auch die 20-jährige Christina aus Sonthofen, die sich an diesem Abend ebenfalls über ihren Hauptschulabschluss freuen durfte, beurteilte die Schulzeit als «schwierig, aber sehr schön». Chantal (17) aus Langenwang lobte die «sehr familiäre» Atmosphäre während des Kurses: «Hier ist man eine Persönlichkeit». Chantal ist davon überzeugt, bald eine Lehrstelle zu finden.

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