Mit 806 jungen Helden ist das Ostallgäu spitze

Von Birgit Klimke | Marktoberdorf/Ostallgäu In dreieinhalb Wochen startet in Bayern die Aktion '3 Tage Zeit für Helden'. Dann heißt es für insgesamt 38 000 Jugendliche im gesamten Freistaat: Ärmel hochkrempeln für eine gemeinnützige Sache. Im Ostallgäu scheint dies für viele junge Leute ein Ansporn zu sein. Über 800 Mädchen und Buben zwischen zwölf und 25 Jahren haben sich beim Kreisjugendring Ostallgäu für diese Aktion angemeldet. 'Wir sind überwältigt. Mit diesem großen Interesse hätten wir nie gerechnet', freut sich dessen Geschäftsführer Erich Nieberle.

Viel Unterstützung seitens der Kommunen

Mit 40 gemeldeten Gruppen liegt das Ostallgäu schwabenweit 'mit Abstand an der Spitze', weiß Nieberle. In den übrigen Landkreisen und Städten hätten sich zwischen zehn und 20 Gruppen für die vom Bayerischen Jugendring (BJR) ins Leben gerufene Aktion angemeldet. 'Das zeigt, wie engagiert bei uns die Vereine und Verbände im Jugendring sind', lobt Nieberle.

Außerdem sei im Ostallgäu viel Werbung gemacht worden. Und nachdem der Kreisjugendring die 'Helden-Aktion' bei einer Bürgermeisterbesprechung vorgestellt hatte, 'war auch die Unterstützung seitens der Kommunen groß'.

Die 806 angemeldeten Jugendlichen kommen aus dem gesamten Ostallgäu. 'Es sind sogar zwei Gruppen aus Kaufbeuren dabei, obwohl die Kaufbeurer an diesem Juli-Wochenende ihr Tänzelfest haben', freut sich Nieberle. Wie er sagt, handelt es sich bei den meisten der 40 Teams um bereits bestehende Jugendgruppen - zum Beispiel von den Pfadfindern, der Jugendfeuerwehr, aus Sportvereinen oder der Landjugend. Es gebe aber auch einzelne Freunde oder Klassenkameraden, die sich für die 'Helden-Aktion' spontan zusammengeschlossen und angemeldet haben. Die Gruppengröße liegt zwischen drei und 30 Jugendlichen.

Unerwartete Flut von Anmeldungen

Nach dieser unerwarteten Flut von Anmeldungen junger, motivierter Ostallgäuer musste sich der Koordinierungskreis, der die Aktion begleitet, noch kurzfristig auf die Suche nach zusätzlichen Projektpartnern machen. 'Jetzt passt es genau. Wir haben 40 Gruppen und exakt 40 Aufgaben, die auf die jungen Leute warten', sagt Nieberle.

Es seien viele spannende Projekte dabei, die sich über den gesamten Landkreis verteilen. 'Verraten wird vorher aber natürlich nichts.'

Die Aufgaben wird Landrat Johann Fleschhut bei der Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 12. Juli, in Marktoberdorf an die einzelnen Gruppen vergeben. Bereits am Donnerstag, 21. Juni, um 19.30 Uhr findet für die Jugendgruppen ein Informationsabend im Landratsamt (Großer Sitzungssaal) in Marktoberdorf statt. Zu diesem Termin sind von jeder Gruppe ein bis zwei Vertreter eingeladen.

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