Minimale Eingriffe an der Dichterklause

Oberstdorf | sme | Die Oberstdorfer 'Dichterklause' soll als literarische Gedenkstätte erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Bei der Bauausschusssitzung des Gemeinderates Oberstdorf erläuterte Bezirksheimatpfleger Dr. Peter Fassl nun das Konzept für die künftige Nutzung des Arthur-Maximilian-Miller-Hauses im Ortsteil Kornau. Große Umbaumaßnahmen wird es am Gebäude nicht geben. Vielmehr soll das Haus 'mit minimalen Eingriffen' saniert und wieder in den ursprünglichen Zustand zurückgeführt werden. 'Baulich ist das Anwesen in gutem Zustand', erklärte Architektin Angelika Blüml den Gemeinderäten. Es müsse allerdings eine neue Heizung eingebaut werden. Im Ober- und im Erdgeschoss wird es eine Dauerausstellung zum Leben und Wirken von Arthur Maximilian Miller geben. Ein Raum wird dem Architekten Paul Bonartz gewidmet sein, der das Haus geplant und gebaut hat.

Bürgermeister Müller: Auch Trauungen denkbar

Im Untergeschoss soll es Räume für Veranstaltungen geben. Bürgermeister Thomas Müller kann sich gut vorstellen, dass in der 'Dichterklause' künftig auch Trauungen durchgeführt werden.

Die Kosten für die Sanierung trägt der Bezirk Schwaben als Verwalter der Arthur-Maximilian-Miller-Stiftung. Die Veranstaltungen wird die Gemeinde organisieren. Gemeinde und Bezirk haben bereits im Dezember vergangenen Jahres einen Vertrag unterzeichnet.

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