Wirtschaft
Mindestlohn bereitet Taxi-Unternehmen in Memmingen Sorgen

Der neue Mindestlohn bereitet Murat Karacan vom gleichnamigen Memminger Taxi-Unternehmen Sorgen: 'Für uns ist das hart. Es wird sicherlich finanzielle Einbußen geben.' Seit 1. Januar steht Arbeitnehmern laut Gesetz eine Bezahlung von mindestens 8,50 Euro pro Stunde zu.

Bisher sind Taxifahrer zum Teil auf Provision, also anteilig am Erlös ihrer Fahrten, bezahlt worden und hätten so zwischen sechs und sieben Euro pro Stunde verdient, erläutert Atanas Zakys, Obmann der hiesigen Taxi-Unternehmer: 'Diese 8,50 Euro müssen jetzt aber auch gezahlt werden, wenn das Taxi steht.'

Zakys vermutet daher, dass künftig zu bestimmten Zeiten nur wenige Taxen zur Verfügung stehen werden. Nur die Stoßzeiten könnten laut ihm noch mit ausreichend Fahrzeugen besetzt werden: 'Auf gut Glück jemanden abzustellen, ist jetzt sehr teuer.'

Die Rechnung ist einfach: Entweder erhält ein Fahrer nun mehr Gehalt für gleich viel Arbeitszeit oder die gleiche Menge Geld für weniger Arbeit als bisher. Karacan ist sich deshalb sicher: 'Es wird mehr Aushilfskräfte und weniger Vollzeit-Angestellte geben. Denn bei Vollzeitkräften werden wir Unternehmer in Zukunft draufzahlen.'

Mehr über die Probleme der Taxifahrer mit dem Mindestlohn lesen Sie in der Memminger Zeitung, vom Dienstag, 03.02.2015.

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