Rückblick
Millionenprojekt erfolgreich umgesetzt - Raiffeisenbilanz in Hirschegg

Der erfolgreiche Abschluss der Realisierungsphase des Nahwärmenetzes mit dem Biomasseheizwerk für Hirschegg und Riezlern, Neuerungen im Ablauf der Walser Dialoge sowie die intensive Auseinandersetzung mit dem Bergbahnprojekt der Kleinwalsertaler Bergbahn AG in Form der eigens initiierten Stammtischgespräche – das waren die 'Großbaustellen' der Walser Raiffeisen Holding im vergangenen Jahr. 'Ohne uns gäbe es keine Bioenergie', resümiert Vorstand Julian Müller zufrieden das Bioenergie-Projekt. Die Holding stellte sich mit einer Haftungserklärung in Millionenhöhe in den Dienst der Sache und ermöglichte so die Finanzierung des 11,6 Millionen-Projekts.

Ein 'super Beispiel' für eine Kooperation, mit der 'für das Tal etwas Tolles bewegt werden kann', so Holding-Vorstand Andreas Gapp mit Blick auf die Nachhaltigkeit des Projektes. Der dritte Mann im Bunde der Vorstände, Willi Fritz, verweist auf die ausgearbeiteten Businesspläne.

Als Mitglied im Aufsichtsrat der Bioenergie Genossenschaft werde man nach dem Rückzug von Julian Müller vom Posten des Obmanns das Thema weiterhin 'intensiv begleiten'. So wie man auch in anderen Bereichen gerne als Partner von Organisationen, Vereinen und Institutionen auftrete.

Jüngstes Beispiel: Die beiden Ortsstellen der Bergrettung im Tal werden je 10 000 Euro zur Anschaffung neuer Einsatzfahrzeuge erhalten. Mit den Schulen im Tal wurden ebenfalls Partnervereinbarungen ausgearbeitet.

Stammtische zum Ifen organisiert

Als 46-prozentiger Teilhaber am Initiator des Bergbahnprojekts zur Modernisierung am Ifen, der Kleinwalsertaler Bergbahn AG, sah sich die Holding im Zuge der vor allem die Panoramabahn zwischen Horn und Ifen betreffenden Kritik aus Teilen der Bevölkerung in der Vermittlerrolle.

Man rief die Holding-Stammtische ins Leben und ließ ausgesuchte Personen der unterschiedlichsten Interessengruppen zu Wort kommen. Gemeinsam mit den Bergbahnverantwortlichen konnten Meinungen ausgetauscht und Ideen eingebracht werden.

Willi Fritz legt sich für die Walser Raiffeisen Holding fest: 'Wir sind davon überzeugt, dass das Gesamtprojekt die richtige Lösung ist.' Die Verbindungsbahn vom Horn zum Ifen 'ist von großer Bedeutung' und laut allen durchgeführten Berechnungen 'wirtschaftlich notwendig', konkretisiert Fritz.

Die Herausforderung für das Tal sei es, 'wieder mehr Gäste in die Betten zu bekommen'. Die Basis für den Wintertourismus 'ist das Skifahren', so Fritz. Und im Wettbewerb mit anderen Tourismusregionen in unmittelbarer Nähe habe man 'Nachholbedarf'.

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