Manöver
Militär übt im Westallgäu

Zum Schauplatz einer internationalen Abschlussübung für angehende UN-Militärbeobachter wird der Landkreis Lindau vom 22. bis 30. Juni. Insgesamt 130 Einsatzkräfte werden hier ein Manöver durchführen. Die Soldaten werden vorwiegend mit 30 Jeeps sowie gepanzerten Militärfahrzeugen auf Patrouille sein. Möglicherweise wird auch ein Hubschrauber eingesetzt. Straßensperrungen wird es nach Angaben der Bundeswehr keine geben, allerdings müssten Autofahrer möglicherweise die eine oder andere Behinderung einkalkulieren. Auch mit gelegentlichen Straßenverunreinigungen ist zu rechnen. Ansonsten ist die Bevölkerung von den Übungen nicht betroffen.

Auf freiem Feld sollen desweiteren Gefechtssituationen simuliert werden.

Mit Knallgeräuschen und Rauch ist deshalb zu rechnen. Allerdings nur an solchen Stellen, die mindestens drei Kilometer von Bebauungen entfernt sind, wie die Bundeswehr ausdrücklich betont.

Untergebracht im Ibergzentrum

Zum Übungsgebiet gehören auf deutscher Seite die Märkte Weiler-Simmerberg, Heimenkirch und Scheidegg sowie Hergatz, Opfenbach, Sigmarszell, Oberreute, Stiefenhofen und das Argental. Untergebracht sind Teile der Übungstruppen unter anderem im Ibergzentrum in Maierhöfen (schon zum dritten Mal) und in der Alten Turnhalle in Heimenkirch.

Bei dem Training im Grenzgebiet zu Österreich und der Schweiz werden internationale Uniformen zu sehen sein. Neben deutschen Soldaten sind auch Militärs aus Ägypten, Nigeria, Australien oder Armenien mit dabei. Insgesamt 30 Nationen umfasst die neuntägige Übung.

In einer Pressemitteilung betont das Landratsamt Lindau: 'Etwaige Manöverschäden sind bei der zuständigen Gemeinde anzumelden.' Die Bevölkerung wird gebeten, sich von den Einrichtungen der übenden Truppen fernzuhalten und nichts anzufassen – schon gar nicht eventuell liegen geblieben Sprengmittel oder Munition. Sollten derartige Gegenstände aufgefunden werden, so sei dringend die nächste Polizeidienststelle zu verständigen.

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